TV Community Portal
  Portal  •  Index  •  Bookmark  •  FAQ  •  Search  •  Register  •  Profile  •  Private Messages  •  Log in
Eurovision Song Contest View next topic
View previous topic
Forum: Musik-Lounge · Replies: 245
Post new topicReply to topic
Author Message
Woody
Regisseur


Gender: Gender: Male
Age: 58
Joined: 12 Aug 2003
Posts: 2106
Location: The Matrix

PostPosted: 13.03.2005 10:29 Reply with quoteBack to top

And the winner is....GRACIA!!!

spiegel.de wrote:
SCHLAGER-GRAND-PRIX

Gracia schmeißt Siegel aus dem Rennen

Gracia Baur hat den deutschen Vorentscheid für den Eurovision Song Contest gewonnen. Sie setzte sich im Finale knapp gegen das Ralph-Siegel-Duo Nicole Süßmilch und Marco Matias durch. Die beiden Sängerinnen Gracia und Nicole waren bereits bei der RTL-Casting-Show "Deutschland sucht den Superstar" gegeneinander angetreten.

Berlin - 47,2 gegen 52,8 Prozent. So knapp war die Entscheidung, welche Band Deutschland am 21. Mai beim 50. Eurovision Song Contest vertreten darf. Es wird die Münchnerin Gracia sein, die dem jüngeren Publikum aus der RTL-Show "Deutschland sucht den Superstar" bekannt ist.

Den Auftakt der ARD-Live-Show machten gestern Abend die Murphy Brothers. Die Jungs konnte das Publikum mit ihrem Song "Picking Up The Pieces" allerdings zunächst nicht von den Stühlen reißen. Scheinbar unbeeindruckt erklärten die beiden Brüder später, es sei "einfach geil" gewesen, das Wettsingen zu eröffnen. Anschließend sagte Udo Lindenberg, bewaffnet mit einer verknoteten "Friedensknarre", seine "Muse" an, für die er das Friedenslied "Plattgeliebt" geschrieben hatte: Ellen ten Damme, die zu akrobatischen Übungen auf der Bühne sang, wie mit "Dauersex" der "Scheißkrieg" zu verhindern sei.

Die Band Orange Blue folgte mit "A Million Teardrops". Königwerq mit der hochschwangeren Frontfrau Dania Königs präsentierte den Song "Unschlagbar", ein Lied irgendwo zwischen Funk, Soul und Pop.

Villaine, die Sängerin mit dem roten Irokesen-Haarschnitt, machte schon vor dem Contest keinen Hehl aus ihren sexuellen Vorlieben. In ihrem Titel "Adrenalin" besang sie die Liebe zu einer Frau. Heinz Rudolf Kunze lobte die Gruppe "Allee der Kosmonauten", die mit dem christlichen Song "Dein Lied" antraten, den "Gott für uns geschrieben hat".

Nicole Süßmilch und Marco Matias: Geheim-Ballade von Ralph Siegel
Dagegen hatte es das Duo Nicole Süßmilch und Marco Matias im Vorfeld schwer: Die Ballade "A Miracle of Love" stammte aus der Feder des Schlager-Veteranen Ralph Siegel, der den Song unter Pseudonym geschrieben und eingereicht hatte. Als die Heimlichtuerei kurz vor dem Wettsingen aufflog, sorgte dies für Zoff und Missstimmung hinter den Kulissen. Kein Wunder, der vielfach geschmähte Ralph Siegel hatte sich 2002 mit Corinna May und 2003 mit Lou beim deutschen Vorentscheid durchsetzen können - und war im internationalen Finale jeweils kläglich gescheitert.

Gracia, ehemalige "Deutschland-sucht-den-Superstar"-Kandidatin zeigte sich mit dunklen Haaren und dunkler Stimme auf der Bühne: "Run & Hide" schmetterte die Münchnerin zur Schrammelbegleitung. Stefan Gwildis, der älteste Kandidat im Rennen, hatte mit seiner Ode an das deutsche Wetter "Wunderbares Grau" keine Chance gegen die Küblböck-Bekannte. Ebenso wenig wie Mia Aegerter, eine junge Schweizerin und die perfekte Mischung aus Blumenkind und der Latino-Queen Shakira, die mit dem Titel "Alive" angetreten war.


My opinion:
Wenn das unsre Besten waren, dann sollten wir uns Gedanken machen! Viele Gedanken!!! Das waren fast nur lalala Songs! Ohne Pep und Performance! Da hat Gracia wenigstens etwas abgerockt!
Was man aber zugeben muß, das Siegel Lied war das melodisch Beste! Leider auch ein Lala Song *schnarch* aber es geht ins Ohr!

Chancen beim GP haben wir aber keine! imo

hf Woody cool

_________________

Userbar - Sowas will ich auch!

"The only thing necessary for the triumph of evil is for good men to do nothing "-- Edmund Burke
May the force be with you!
View user's profileSend private messageSend e-mailYahoo MessengerICQ Number
Senga
Regisseur


Gender: Gender: Female
Age: 48
Joined: 01 Jan 2003
Posts: 1984

PostPosted: 13.04.2005 12:18 Reply with quoteBack to top

Tja da haben sich Vanila Ninja und Grazia keinen Gefallen getan, dass sie jetzt alle aus den Charts gekickt wurden wegen angeblichen Platten-Großaufkäufen.

Ehrlich gesagt halte ich von Grazia nicht viel, sie mag zwar ne nette Stimme haben aber das wars dann auch. Der aktuelle Song hört sich an als wenn sie Schluckauf hätte rolleyes Das kommt nichtmal unter die Top 10 bei dem Contest.

_________________

Userbar - Sowas will ich auch!

Jensen Ackles Fans
View user's profileSend private message
Maxine
Darsteller


Gender: Gender: Female
Joined: 26 Jul 2003
Posts: 589

PostPosted: 21.05.2005 14:48 Reply with quoteBack to top

Quote:
Das Finale am 21. Mai 2005
Quote:
Image
01 Ungarn: NOX
Nach einem enttäuschenden 23. Platz beim ESC anno 1998 meldet sich Ungarn in diesem Jahr zurück. Im nationalen Vorentscheid "Eurovizios Dalfestival" machte in zwei Runden die Gruppe NOX das Rennen. Die Musiker um die 22-jährige Sängerin Szilvia Peter Szabo und ihren Kollegen Tamas Nagy (29) gingen mit dem Song "Forogj vilag" ("Dreh dich, Erde") an den Start.

NOX - benannt nach der römischen Göttin der Nacht - sind in Ungarn in den letzten drei Jahren zu Superstars avanciert. Ihr erstes Album "Örökség" ("Erbe") erreichte in ihrer Heimat nach drei Monaten Gold-Status. Fasziniert hatten die Ungarn mit einer gekonnten Mischung aus nationalen Volksweisen und Elektro-Klängen. Erfolge feierten NOX auch in den Nachbarländern Rumänien und Slowenien, wohin unter anderem auch die für April geplante Tour der Gruppe führt.

Frontmann Tamas Nagy hat eine Ausbildung zum Ballett-Tänzer hinter sich und gilt als eines der größten ungarischen Talente im folkoristischen Tanz. Er ist auch für die Choreographien zuständig ist. Sängerin Szilvia ist nach Angaben des ungarischen Senders MTV Autodidaktin. Mit auf der Bühne stehen sieben Musiker, sechs Tänzer und jede Menge Pyrotechnik.


Quote:
Image
02 Großbritannien: Javine
Gegen prominente Konkurrenz musste Sängerin Javine im britischen Vorentscheid "Making Your Mind Up" antreten: Katie Price aka Jordan, auf der Insel bekannt für regelmäßige chirurgische Eingriffe im Oberkörperbereich, zog aus, der Pop-Szene mit ihren stimmlichen Fähigkeiten das Fürchten zu lehren. Überzeugen konnte sie die Briten allerdings nicht. Das Publikum entschied sich mehrheitlich für ihre Kontrahentin Javine. Sie trat mit dem arabisch anmutenden R'n'B-Song "Touch My Fire" an und zeigte damit, dass die Begeisterung für den Oriental-Sound anhält.

Die 23-jährige Javine ist einem breiten britischen Publikum bekannt, seit ihre Debüt-Single "Real Things" auf Anhieb Platz vier der nationalen Charts erreichte. Ihr gesangliches Talent und ihre Sicherheit auf der Bühne verbesserte sie, als sie zwei Jahre lang täglich die "Nala" im Musical "Der König der Löwen" gab. TV-Erfahrung sammelte sie als Teilnehmerin an der Musik-Show "Popstars: The Rivals".

Als einer der vier größten Beitragszahler tritt Großbritannien mit Javine am 21. Mai in Kiew direkt im Finale an.


Quote:
Image
03 Malta: Chiara
Die Sängerin Chiara hat sich im diesjährigen Vorentscheid der Malteser gegen 21 Konkurrenten durchgesetzt. Sie siegte knapp vor der Favoritin des Abends, Olivia Lewis. Während der Show gab es zunächst massive Verzögerungen: Aufgrund eines Stromausfalls waren zehntausende Zuschauer nicht in der Lage, die ersten 16 Teilnehmer der Show zu sehen. Darüber hinaus gab es Probleme mit dem Televoting. Da am Ende nur 566 Stimmen den ersten vom zweiten Platz trennten, wurde spekuliert, ob das Ergebnis angefochten werden würde. Doch dazu kam es nicht.

Nachdem sich der Trubel des Vorentscheids gelegt hatte, wartete viel Arbeit auf Chiara. Am 2. März trat sie im griechischen Finale als Gast auf, anschließend reiste sie im Rahmen einer Promotion-Tour durch Europa. Ihre ersten Ziele waren Zypern und Belgien; zwischenzeitig kehrte Chiara nach Malta zurück, wo die Sängerin ein Musikvideo zu ihrem Song "Angel" produzierte. Diesen wird sie im Finale am 21. Mai in Kiew vortragen. Es ist ihre zweite Teilnahme am ESC. 1998 war sie in Birmingham ins Finale gekommen und belegte mit "The One That I Love" den dritten Platz.

Trotz der hervorragenden Platzierung in Birmingham reichte es für Chiara nicht für eine internationale Karriere. Unstimmigkeiten mit ihrem Management und unzureichende Promotion-Tätigkeiten verhinderten, dass die Sängerin auch über die Grenzen der Insel hinaus bekannt wurde. Sie veröffentlichte drei Alben, die nur auf dem nationalen Markt Gehör fanden und bald in der musikalischen Bedeutungslosigkeit verschwanden. Erst 2003 wendeten sich die Dinge für Chiara zum Guten: Der Vertrag mit ihrem alten Management lief aus, und die Sängerin begann mit der Arbeit an neuen Liedern. Unterstützt von erfolgreichen Songwritern, produzierte sie ihr viertes Album, das in Kürze erscheinen wird. Den Titel für Kiew, "Angel", hat Chiara selbst komponiert.


Quote:
Image
04 Rumänien: Luminita Anghel & Sistem
Mit ungewöhnlicher Transparenz führten die Rumänen in diesem Jahr ihren Vorentscheid durch. Sie zeigten das Ergebnis des Televoting live während der Abstimmung. Nach wenigen Sekunden war klar, dass die Sängerin Luminita Anghel, die gemeinsam mit der Boygroup Sistem auftrat, das Rennen mit großem Vorsprung machen würde. Ihrem Sieg hätte nur noch das Urteil der Jury im Wege stehen können. Die gab der Sängerin allerdings genügend Punkte, um als klare Gewinnerin aus dem Abend hervor zu gehen. Loredana Groza, Favoritin des Abends, musste sich mit Rang zwei begnügen.

Sängerin Luminita Anghel tritt seit ihrem achten Lebensjahr öffentlich auf. Heute ist die 36-Jährige in Rumänien landesweit bekannt, neben ihren Teilnahmen an zahlreichen Festivals moderiert sie bei verschiedenen Fernsehsendern Musikshows.

Die Percussion-Band Sistem setzt sich zusammen aus fünf jungen Männern, die ihren Sound auf Metall- und Plastikfässern, Tonnen, Tassen und mit Hilfe von Werkzeugen erzeugen. Die professionellen Schlagzeuger studieren klassische Musik und proben nach eigenen Angaben täglich mehrere Stunden. Sie geben Live-Konzerte, nehmen an nationalen wie internationalen Festivals teil und treten in TV-Shows auf. Ihre jüngste Single-Veröffentlichung belegt in den rumänischen Air Play-Charts einen Platz in den Top 5. In Kiew heißt der Song von Luminita Anghel & Sistem "Let Me Try" - eine folkloristische Up-Tempo-Nummer, bei der allerdings auch Seitenschneider ihren Einsatz als Musikinstrumente haben.


Quote:
Image
05 Norwegen: Wig Wam
Dreimal David Bowie in besten Ziggy-Stardust-Zeiten gepaart mit einem DJ Ötzi-Verschnitt, der das Kostümlager der Glam-Rocker Kiss leergeräumt hat: Daran erinnern die vier Bandmitglieder von Wig Wam - die Gewinner des diesjährigen "Melodie Grand Prix" in Oslo. Sensationelle 80 Prozent der Fernsehzuschauer verfolgten das Finale des norwegischen Vorentscheids und entschieden sich klar für die Rockband. Große Unterstützung fanden die Lokal-Matadoren auch im Saalpublikum, viele der 3.500 Zuschauer in der "Oslo Spektrum Arena" waren Fans. Bereits im vorigen Jahr trat die Band, die in ihren Shows auch gern Dschingis Khan covert, bei der norwegischen Vorauswahl an. Damals mussten sie sich mit dem dritten Platz begnügen.

Der Titel "In My Dreams", mit dem die vier Kostümierten antraten, erinnert an eine Old-School-Bon-Jovi-Hymne. Auf ihrer Homepage beschreiben sie den Song als einen typischen "Wig Wam Klassiker". Allerdings würden ihnen die vom ESC vorgegebenen drei Minuten nur schwerlich reichen, so die Retro-Rocker. Die Single war in Norwegen nach ihrem Erscheinen binnen 48 Stunden ausverkauft. Folgerichtig stürmten Wig Wam kurz darauf Platz eins der nationalen Single-Charts. Die vier Musiker Teeny, Glam, Sporty und Flash gründeten die Band im Februar 2001 und erarbeiteten sich den Ruf der "am härtesten arbeitenden Live-Band".


Quote:
Image
06 Türkei: Gülseren
In den beiden vergangenen Jahren überraschte die Türkei beim ESC mit dem Sieg von Sertab Erener in Riga 2003 und einem vierten Platz der Band Athena in Istanbul 2004. Das Land lässt sich vom Erfolg nicht unter Druck setzen und schlägt in diesem Jahr wieder traditionellere Töne an: Eine Jury aus Komponisten, Künstlern, Fan-Club-Mitgliedern und Beauftragten des Senders TRT wählte die Sängerin Gülseren aus, um das Land am 21. Mai im Finale in Kiew zu vertreten. Sie wird den Titel "Rimi Rimi Ley" in türkischer Sprache vortragen. Sieben Songs, die von der Jury aus 136 Einsendungen ausgesucht wurden, standen am Vorentscheid-Abend zur Auswahl. Musikalische Amateure waren ausdrücklich zugelassen, und alle Teilnehmer wurden dazu angehalten ausschließlich in ihrer Landessprache zu singen.

Sertab Erener zweifelte an den Erfolgschancen des Siegertitels. Laut esctoday.com äußerte sie sich gegenüber der türkischen Tageszeitung Hurriyet zu der Auswahl: "Dieser Song wird uns nicht die Punkte bringen, die wir in den letzten zwei Jahren geholt haben", und fügte hinzu: "Ich erwarte von Gülseren keine besonders professionelle Performance auf der Bühne." Ihrer Meinung nach sollte die Türkei weiterhin mit Titeln in englischer Sprache antreten. Als Reaktion auf diese Kritik wurde "Rimi Rimi Ley" neu abgemischt und vier verschiedene Remix-Versionen des Songs in Auftrag gegeben. Des Weiteren hat sich die Sängerin in professionelle Hände begeben: Diverse Choreographen und Kostüm-Designer arbeiten mit ihr an einer perfekten Performance.

Dass Gülseren in der Türkei nur wenigen bekannt ist, liegt vermutlich daran, dass sie seit ihrem siebten Lebensjahr in Paris lebt. Dort studierte sie "Klassische Musik" und machte sich in einem weiteren Studiengang an der Universität für orientalische Künste, Literatur und Kultur mit ihrem Geburtsland vertraut. Heute unterricht Gülseren nebenbei Türkisch. Zwischen 1997 und 1999 trat sie allabendlich im berühmten Pariser Jazz-Club "Les Trois Mailletz" auf, 2001 nahm sie ihr Debüt-Album auf. Beim diesjährigen Eurovision Song Contest steigt sie am 21. Mai direkt ins Finale ein.


Quote:
Image
07 Moldau: Zdob si Zdub
Zum ersten Mal in der Geschichte des ESC tritt in diesem Jahr das Land Moldau im Wettbewerb an. Das Nachbarland der ukrainischen Gastgeber entschied sich per Zuschauer-Voting für die Band Zdob si Zdub, die ihren Titel "Boonika Bate Doba" vorstellten. Am 19. Mai im Halbfinale in Kiew wird die Gruppe samt einer "Großmutter" für ihr Land auf "die Trommeln hauen" – so die deutsche Übersetzung des Bandnamens. Und die Premierenvorstellung findet im Finale am 21. Mai seine Fortsetzung.

Zdob si Zdub spielen seit 1994 zusammen. Der Sänger Roman Yagupov, Bassist Mihai Gincu und Schlagzeuger Anatol Pugach kennen sich aus Schulzeiten. Während ihres Studiums an der Sporthochschule in Moldaus Hauptstadt Chisinau stießen sie auf drei andere Musiker und machten so das Sextett perfekt.

Bekannt wurden Zdob si Zdub bis über die Grenzen Moldaus hinaus als Vorgruppe für namhafte Bands wie Biohazard, Rollins Band und Rage Against The Machine. In Deutschland veröffentlichten sie einige ihrer Songs auf dem Sampler "Russendisko", der mittlerweile Kultstatus hat. Musikalisch kann man die Gruppe im Crossover-Bereich zwischen Folk-Rock und Hiphop ansiedeln.


Quote:
Image
08 Albanien: Ledina Celo
Die Produzenten des albanischen Titels hatten sich eine anspruchsvolle Aufgabe gestellt. Adrian Hila und Pandi Laco wollten einen traditionellen Song schreiben, der einen Eindruck von der albanischen Kultur vermittele. Mit "Tomorrow I Go" entstand ein Titel, der – so erklärt Sängerin Ledina Celo – den Hörer die Atmosphäre einer albanischen Hochzeit spüren lasse. Etwas nüchterner gesprochen: Es ist ein Dance-Song mit landestypischen folkloristischen Einflüssen.

Die Sängerin Ledina Celo genießt in der albanischen Musikszene hohes Ansehen, im vergangenen Jahr moderierte sie deshalb den nationalen Vorentscheid "Festivali i Kenges". In diesem Jahr entschied sie sich, mit einem eigenen Titel in den Wettbewerb einzusteigen, und überzeugte gleich Fachjury und Publikum. 17 Konkurrenten hatten das Nachsehen. In Kiew steigt Albanien nach dem siebten Platz im vergangenen Jahr direkt ins Finale ein. Ledina Celo sieht ihrem Auftritt in der Show mit Skepsis entgegen: "Leider habe ich keine Background-Sänger auf der Bühne, weil ich mich entschieden habe, mit Tänzern aufzutreten", sagte sie gegenüber esctoday.com.

Ledina Celo wurde 1977 in Tirana geboren. Als Jugendliche gewann sie zahlreiche Preise bei Gesangswettbewerben, 1998 ging sie erstmals auf Europa-Tour, wenig später erschien ihr CD-Debüt. Es folgte der Einstieg ins Modell-Geschäft, während sie als Sängerin weitere Auszeichnungen erhielt.


Quote:
Image
09 Zypern: Constantinos Christoforou
Die Verantwortlichen des zypriotischen Fernsehsenders CyBC haben die Voraussetzungen für ein aussichtsreiches Abschneiden ihres Landes geschaffen. Mit Constantinos Christoforou nominierten sie einen erfahrenen wie erfolgreichen Sänger, der es bei seinen bisherigen Teilnahmen jeweils unter die Top Ten schaffte: 1996 wählten die Zuschauer den Griechen mit seinem Titel "Mono yia mas" auf den neunten Platz, 2002 schaffte es Christoforou mit seiner Boygroup One auf Rang vier. Über seine dritte Teilnahme sagt Christoforou gegenüber esctoday.com: "Der Eurovisions-Liebhaber ist zurück. Ich denke, es ist sehr wichtig, dass der teilnehmende Künstler den Eurovision Song Contest wirklich liebt und nicht bloß mitmacht, um seine Karriere voranzutreiben."

Im Februar sang Christoforou vor zypriotischem Fernsehpublikum und einer professionellen Jury vier Titel - zwei komponierte Christoforou selbst, zwei Titel stammten aus der Feder von Mike Connaris, der im vergangenen Jahr "Stronger Every Minute" für Lisa Andreas geschrieben hatte. Publikum und Jury entschieden sich trotz der Vorschusslorbeeren für Connaris mit 68 Prozent für eine Eigenkomposition des Interpreten. "Ela Ela" ("Komm") heißt das Stück, mit dem Christoforou am 21. Mai im Finale des Eurovision Song Contests antritt.

Christoforou wurde in Limassol auf Zypern geboren. Mit 17 erhielt er als erster Künstler des Landes für sein Album drei Platin-Auszeichnungen, was ihn zu einem nationalen Star machte und zu seiner Teilnahme beim Eurovision Song Contest 1996 in Norwegen führte. 1999 nahm er das Angebot an, Sänger der ersten griechischen Boygroup One zu werden. Nach vier erfolgreichen Jahren mit der Band und zahlreichen Preisen entschied sich Christoforou im Herbst 2003 für eine Solo-Karriere. Sein Album stieg auf Platz eins der griechischen Airplay-Charts ein, seine zweite CD verkaufte sich ein Jahr später nicht minder erfolgreich.


Quote:
Image
10 Spanien: Son de Sol
Mit einer Enttäuschung für die Verantwortlichen schloss der nationale Vorentscheid in Spanien. Die "Operación Triunfo", vor vier Jahren aus der Taufe gehoben, fand dieses Jahr nicht wieder statt. Nachdem die langwierige Casting-Show 2004 schlechte Quoten hatte, schwenkte der nationale Sender TVE um und ließ den spanischen Beitrag in nur zwei Sendungen ermitteln. Zwölf Teilnehmer stritten sich in der ersten Show um sechs Plätze im Finale. Aber auch dieses Manöver zeigte nicht den gewünschten Effekt. Nur noch zwei Millionen Zuschauer sahen den Sieg des Trios Son de Sol mit dem Song "Brujería". Das entsprach einem Marktanteil von mageren 16 Prozent. Bei der ersten "Operación Triunfo" waren es 2001 noch dreimal so viele gewesen.

Son de Sol sind Sole, Esperanza und Lola, drei Schwestern aus der Nähe von Sevilla. Ihr Titel "Brujería" heißt übersetzt Hexerei und erinnert verdächtig an einen Sommerhit der Girl-Group "Las Ketchup". Es ist nicht zu überhören, dass beide Songs vom selben Produzenten abgemischt wurden.

Die Geschwister, im Alter zwischen 24 und 30 Jahren, haben bereits einige Erfahrung vorzuweisen. Sie studierten am Konservatorium und der Universität von Sevilla und führen in ihrem Heimatort Ecija eine eigene Tanzschule. Des Weiteren blicken sie auf eine Europatour und Filmauftritte zurück und gewannen in Spanien verschiedene Tanz- sowie Musikpreise.


Quote:
Image
11 Israel: Shiri Maymon
Die Sängerin Shiri Maymon gewann in diesem Jahr den israelischen Vorentscheid Kdam-Eurovision mit 116 von 120 möglichen Punkten und großem Vorsprung vor ihrer Konkurrenz. Selbstbewusst präsentierte sich die 24-Jährige nach ihrem Sieg: "Ich werde in Kiew einen guten Platz belegen", so Maymon. Mit ihrer kraftvollen Ballade "Hasheket Shenish'ar" ("Die Stille, die zurückblieb") traf sie den Geschmack des israelischen Publikums.

Die Sängerin erklärt sich ihren Erfolg mit ihrer schlichten Performance ohne ausgefallene Spielereien. "Gefühle sind ein altbewährtes Rezept", sagt Shiri. Deswegen könne sie trotz des hebräischen Textes auch international Erfolg haben. Über eine partielle Übersetzung des Titels ins Englische wird noch spekuliert.

Auch der nationale Sender IBA konnte an dem Abend Erfolge verzeichnen. Ein Drittel aller Israelis waren an den Bildschirmen live dabei, als über den Teilnehmer am Song Contest in Kiew entschieden wurde.

Shiri Maimon wurde in Haifa geboren. Bereits mit zehn Jahren stand sie im Rahmen eines Gesangswettbewerbes erstmals auf einer Bühne. Während ihrer Schulzeit arbeitete sie intensiv an ihrer Karriere, sie nahm Gitarren-und Keyboard-Unterricht und lernte Jazz-Dance. 2003 belegte sie in der Castingshow "A Star Is Born" den zweiten Platz, was ihr neben Popularität und einem Plattenvertrag auch einen Job als Moderatorin einer täglichen Fernsehsendung einbrachte. Zurzeit arbeitet Shiri Maimon an ihrem ersten Album, das im Sommer erscheint.


Quote:
Image
12 Serbien & Montenegro: No Name
Der Vorentscheid in Serbien & Montenegro "Europjesma – Evropesma 2005" endete in diesem Jahr in einem Eklat. Die zweitplatzierte Jelena Tomasevic bekam von den vier serbischen Juroren hohe Punktzahlen, die vier montenegrinischen Jury-Mitglieder gaben ihr hingegen geschlossen null Punkte. Als Gewinner ging die Gruppe No Name aus dem Abend hervor.

Der Vorgang veranlasste Zeljko Joksimovic, Komponist von Tomasevics Titel und ESC-Teilnehmer des vorigen Jahres, die Abstimmung öffentlich zu kritisieren. Er bezeichnete die Wahl gegenüber esctoday.com als "zutiefst unfair". Weiter sagte Joksimovic: "Es wäre eine große Schande, wenn andere Komponenten als die Musik für diesen noblen Wettbewerb ausschlaggebend wären." Der verantwortliche montenegrinische Sender RTCG versicherte in einer Stellungnahme, den Vorentscheid nicht beeinflusst zu haben.

Für zusätzliches Aufsehen sorgte der EBU-Beauftragte Svante Stockselius mit der Ankündigung, man gehe Hinweisen nach, es handele sich beim Siegertitel um ein Plagiat. Nach zwei Wochen der Ungewissheit verkündete Stockselius Ende März, die Vorwürfe hätten sich nicht bestätigt, es handele sich nicht um eine Kopie. Zu den Vorgängen beim Vorentscheid äußerte sich Stockselius nicht.

Bei allen Querelen sollen die Sieger des Vorentscheids nicht vergessen werden: No Name setzt sich aus sechs jungen Männern zusammen, die nur wenig Bühnenerfahrung vorweisen können. Das Sextett existiert erst seit anderthalb Jahren, ein erster Erfolg war der zweite Platz beim "Suncane skale", einem Musikfestival in Herceg Novi. Am 21. Mai treten No Name in Kiew mit ihrer folkloristischen Ballade "Zauvijek Moja" an.


Quote:
Image
13 Dänemark: Jakob Sveistrup
Die Fans des "Melodi Grand Prix" in Dänemark haben entschieden: Jakob Sveistrup wird mit seinem Titel "Taender Pa Dig" in Kiew antreten. Im Finale des Vorentscheids setzte er sich mit knapper Mehrheit gegen die Olsen Brothers durch. Jørgen und Niels Olsen hatten den ESC 2000 in Stockholm für sich entschieden und damit in Dänemark großes Interesse an dem Wettbewerb ausgelöst: So erreichten 2002 sensationelle 650 Titelvorschläge die Jury. Mittlerweile ist das Interesse der Dänen wieder abgeebbt. Nach 315 Einsendungen im vorigen Jahr kamen 2005 nur noch 263 Titel beim Dänischen Rundfunk an.

Zum ersten Mal hatten die Teilnehmer in diesem Jahr die Möglichkeit, ihre Titel schon im Vorentscheid in englischer Sprache vorzutragen. Der 32-jährige Jakob Sveistrup hielt sich jedoch an die Tradition und sang als einer von wenigen auf Dänisch, was ihm nicht geschadet hat. Laut Angaben der dänischen Zeitung "Berlingske Tidende" wird der Sänger in Kiew allerdings mit einer englischen Version des Songs an den Start gehen. Der Titel: "Talking To You".

Jakob Sveistup lebt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Odense. Seit sechs Jahren ist er Frontmann der dänischen Pop-Cover-Band Copycats.dk.


Quote:
Image
14 Schweden: Martin Stenmarck
Mit einer knappen Entscheidung endete das "Melodiefestivalen 2005" in Schweden. Nur drei Punkte trennten Gewinner Martin Stenmarck von der zweitplatzierten Nanne Grönvall. Im Televoting kam sie sogar auf fast doppelt so viele Stimmen wie Stenmarck, den die Jury auf Platz eins wählte. Nanne Grönvall, die Favoritin des Abends, erreichte in der Jurywertung Platz drei.

Das Publikumsinteresse an dem Wettbewerb war gewohnt hoch, mehr als 1,5 Millionen Televotes registrierte der schwedische Sender SVT. Schon während der öffentlichen Probe in der fast ausverkauften "Globen Arena" in Stockholm wurden Nanne Grönvall und Martin Stenmarck neben Alcazar hoch gehandelt und vom Probenpublikum beklatscht. Die schwedische Gruppe Alcazar, die mit ihrem Hit "Crying At The Discoteque" auch hierzulande Massen begeisterten, landete auf dem dritten Platz. Nanne Grönvall gab sich trotz ihrer Niederlage optimistisch. Esctoday.com zitierte die Sängerin: "Es fühlt sich an wie ein Sieg, weil das Publikum für mich gestimmt hat." Dem Sieger des Abends gegenüber zeigte sie kollegiale Fairness: "Martin wird es in Kiew sehr gut machen."

Für den Sänger Martin Stenmarck, der Schweden mit seinem Song "Las Vegas" vertreten wird, ist Kiew eine weitere Station seiner internationalen Karriere. In den vergangenen Jahren bastelte er fleißig an seinem weltweiten Erfolg, füllte unter anderem Arenen in Brasilien und China. Ein Höhepunkt seiner Karriere war sein Auftritt im chinesischen Fernsehen im Rahmen des "Bejing International TV Award", bei dem er vor 700 Millionen TV-Zuschauern als einziger internationaler Künstler performen durfte. Als Abschluss seiner Welttournee spielte er vor ausverkauften Rängen in der Royal Albert Hall in London; mit Königin Silvia von Schweden gab er im Rahmen einer Veranstaltung für ihre "Childhood Foundation" ein Wohltätigkeits-Konzert in Rio de Janeiro. Auch in Deutschland feierte der schwedische SOS-Kinderdorf-Botschafter bereits Erfolge. Seine Single "I'm Falling" landete nach ihrer Veröffentlichung im November 2002 prompt in den Charts.


Quote:
Image
15 Mazedonien: Martin Vucic
Beim Vorentscheid in Mazedonien ging es in diesem Jahr hoch her. Nach Verkündung des Endergebnisses, machten die Anhänger der unterlegenen Aleksandra Pileva ihrem Unmut lautstark Luft. Handgreiflichkeiten unter den Fanlagern konnten gerade noch verhindert werden. Ursache des Streits: das Endergebnis - zu gleichen Teilen zusammengesetzt aus einem Televoting, der Wertung einer Fachjury und der Meinung des Studiopublikums – spiegelte nicht das öffentliche Meinungsbild wieder. Martin Vucic, der Sieger des Abends, bekam 24 Punkte; die zweitplatzierte Pileva kam auf 14 Punkte. In absoluten Zahlen erzielte die junge Sängerin allerdings gut sechsmal so viele Stimmen wie Vucic, die Juryentscheidung widersprach komplett der Meinung des Volkes. Selbst der anwesende mazedonische Premierminister zeigte sich angesichts dieser Zahlen besorgt.

Nichtsdestotrotz wird Martin Vucic in Kiew seinen Titel "Make My Day" dem internationalen Publikum vorstellen.


Quote:
Image
16 Ukraine: Greenjolly
In einer Farce endete die Feier zum nationalen Vorentscheid in der Ukraine. Völlig überraschend machte das Männer-Duo von Greenjolly das Rennen und stellte so den gesamten ukrainischen Vorentscheid in Frage. Das Gastgeberland des 50. Eurovision Song Contests hatte in einer ebenso teuren wie langwierigen Prozedur 15 Finalisten erkoren, in allerletzter Minute aber noch vier Teilnehmer per Wildcard eingeschleust. Unter ihnen: die Jungs von Greenjolly, die Ende 2004 im Zuge der "Orangen Revolution" in der Ukraine eine Art Protest-Hit landeten. Der 36-jährige Roman Kalyn und sein vier Jahre jüngerer Kollege Roman Kostjuk hatten ihren Hit "Razom Nas Bahato" ("Zusammen sind wir viele") im Dezember vergangenen Jahres binnen vier Stunden geschrieben. "Wir wollten nur unseren politischen Standpunkt zum Ausdruck bringen", so Kalyn im "Stern" und ergänzte: "Keiner hat an Geld gedacht." So wurde der Hit auch wochenlang nur im Internet verbreitet, es gab weder Platten- noch Werbevertrag.

Nach Einschreiten der European Broadcasting Union wurden Greenjolly gezwungen, große Teile ihres Textes zu ändern. Der Inhalt sei zu politisch, so die Verantwortlichen. Der Song war vor allem zusammengesetzt aus Parolen der damaligen ukrainischen Opposition um Viktor Juschtschenko. Musikalisch kann man ihn in der Hiphop-Ecke einordnen. Im Finale am 21. Mai in Kiew werden Greenjolly ihren alten Hit im neuen Gewand präsentieren. Auch eine englische Version ist angesichts einer geplanten Welttournee angedacht.

Roman Kostyuk und Roman Kalyn kennen sich seit 1992. In ihrer ersten gemeinsamen Band Nemamarli kombinierten sie schnellen Reggae mit Einflüssen ukrainischer Musik. Später schwenkten sie um auf rockige Balladen. 1997 gründeten sie ihre erste eigene Band Greenjolly. In den vergangenen Jahren gewannen sie zahlreiche Auszeichnungen bei nationalen Musikwettbewerben. Kostyuk arbeitet als Producer bei einem Radiosender, Kalyn ist Moderator bei einem lokalen Fernsehsender. Seit Februar dieses Jahres gehört auch Andriy Pisetskyi der Band an. Der Keyboarder und Saxophonist ist ein langjähriger Freund der Band.


Quote:
Image
17 Deutschland: Gracia


Quote:
Image
18 Kroatien: Boris Novkovic feat. Lado Members
Für Liebhaber folkloristischer Klänge schickt Kroatien in diesem Jahr einen echten Leckerbissen ins Rennen. Boris Novkovic feat. Lado Members setzten sich beim Vorentscheid mit deutlichem Stimmen-Vorsprung gegen ihre Konkurrenten durch. Ihr Titel für Kiew heißt "Vukovi Umiru Sami" ("Wölfe sterben einsam").

Boris Novkovic ist in Kroatien ein renommierter Künstler. Seine Lieder gehören zu den meistgespielten auf kroatischen Radiosendern, im vergangenen Jahr veröffentlichte er bereits sein 14. Studio-Album. Sein erstes Album erschien 1986 und verkaufte sich 120.000 Mal, der Nachfolger fand sogar 160.000 Abnehmer. 1999 gewann der 37-jährige Novkovic den wichtigsten kroatischen Musikpreis, Zlatna ptica. Novkovic entstammt einer ausgesprochen musikalischen Familie. Sein Vater ist einer der bekanntesten Komponisten des Landes, seine Mutter ist Musiklehrerin. An Novkovics Seite stehen im Halbfinale in Kiew drei Musiker der Band Lado. Dijana, Sanja und Valentina haben klassische Ballettausbildungen absolviert und sich mit ihrer Band auf Folklore-Tänze spezialisiert.


Quote:
Image
19 Griechenland: Helena Paparizou
Für Griechenland geht in diesem Jahr eine junge Künstlerin an den Start, die dem aufmerksamen ESC-Zuschauer noch aus dem Jahre 2001 in Erinnerung sein dürfte: Damals startete Helena Paparizou mit dem Duo "Antique" und belegte mit dem Song "(I Would) Die For You" einen für Griechenland bis dato unerreichten dritten Platz.

Helena Paparizou wächst als Tochter griechischer Eltern in Schweden auf und ist schon früh auf Erfolgskurs. Bereits mit 17 gründet sie mit Nikos Panagiotidis, ihrem Freund aus Kindertagen, "Antique". Die beiden landen mit ihrer Debüt-Single "Opa Opa" einen Nummer-Eins-Hit und erreichen sogar Goldstatus. Nach dem Erfolg in Kopenhagen trennt sich Helena Ende 2003 von ihrem musikalischen Partner und entschließt sich, ihre Karriere als Solokünstlerin fortzuführen. Motiviert von ihrem großen Erfolg in Griechenland, plant sie für dieses Jahr die Veröffentlichung einer englischen Version ihres Solo-Debüts "Protereotita" ("Priority") in Deutschland und Skandinavien.

Im Rahmen eines großen Show-Abends wählte das griechische Publikum den Song "My Number One" für Helenas Auftritt im Finale in Kiew. Neben Helena, die drei verschiedene Titel vortrug, traten weitere ESC-Kandidaten auf: Constantinos Christoforu, der in diesem Jahr Zypern beim ESC vertritt, Glennis Grace, die für die Niederlande ins Rennen geht, Marian van de Wal, die für Andorra antritt, Chiara, die für Malta an den Start geht und die Vertretrin Weissrusslands, Angelica Agurbash. Diesen vorweggenommenen Finalabend komplettierten die Band Alcazar, die beim schwedischen Vorentscheid Dritte wurden und der Serbe Zeljko Joksimovic, der mit seinem Song "Lane Moje" im vergangenen Jahr in Istanbul den zweiten Platz belegte.


Quote:
Image
20 Russland: Natalia Podolskaya
Zum ersten Mal in der Geschichte des ESC durften die russischen TV-Zuschauer selbst den Künstler für das Finale wählen. Dieses Angebot nahmen die Russen gern an, schrieben fleißig SMS und E-Mails und wählten auf diesem Wege Natalia Podolskaya.

Ihr Sieg hatte allerdings einen bitteren Nachgeschmack: Ausschließlich die SMS für die Künstler, die später unter den ersten drei waren, kamen beim Sender an. Wer für einen der anderen sechs Teilnehmer stimmte, erhielt zumeist die Meldung "Nachricht nicht gesendet". Kritische Stimmen in Russland sprechen von Manipulation durch Channel One, da Podolskaya vom nationalen Fernsehsender klar favorisiert wurde. Auch die Performance der Zweitplatzierten Anastasia Stotskaya soll zu ihren Ungunsten beeinflusst worden sein. Gerüchten zufolge wurden während der Show ihre Sound-Einstellungen verändert. Am Endergebnis änderten alle Spekulationen nichts mehr, Natalia Podolskaya geht in Kiew an den Start.

Die gebürtige Weißrussin nahm bereits mit neun Jahren Musik- und Gesangsunterricht und ging früh mit anderen Musikern ihrer Schule auf Tour durch Belgien, Deutschland und Polen. Mit Beginn ihres Jurastudiums entschied sich Podolskaya 1999 für eine Solo-Karriere und trat in TV-Shows und Radiosendungen auf. Nach dem Umzug nach Moskau folgten Teilnahmen an diversen Song-Wettbewerben, ehe sie sich 2004 in Weißrussland für den Eurovision Song Contest bewarb und im nationalen Vorentscheid den dritten Platz belegte. Im Dezember 2004 veröffentlichte sie ihr erstes Album.

Am 21. Mai, einen Tag nach ihrem 23.Geburtstag, tritt sie mit ihrem Titel "Nobody Hurt No One" im Finale in Kiew an.


Quote:
Image
21 Bosnien & Herzegowina: Feminnem
Obwohl Sarajevo - der diesjährige Austragungsort des Vorentscheids in Bosnien & Herzegowina - am Tag der Veranstaltung unter einer meterdicken Schneeschicht versunken war, ging am Abend dennoch der "BH Eurosong 2005" planmäßig über die Bühne. Zwar konnten diverse Mitglieder der Jury, Autoren und Gäste stundenlang die Stadt nicht erreichen, die Teilnehmer aber waren rechtzeitig am Start.

Richtig "heiß" wurde es am Ende der Abstimmung. Das Trio Feminnem erreichte nach dem Voting, das sich zu gleichen Teilen aus Zuschauermeinung und Juryurteil zusammensetzte, dieselbe Punktzahl wie Sängerin Tinka Milinovic. Dem Regelwerk zufolge hat in diesem Falle die Jury das Zepter in der Hand und wählte das Mädchentrio Feminnem zu den Gewinnern des Abends.

Die 23-jährige Ivana Maric, die erst 19-jährige Neda Parmac und Pamela Ramljak, mit 26 Jahren die Älteste der drei Frauen, gründeten Feminnem im vorigen Jahr nach ihrer erfolgreichen Teilnahme an einer kroatischen Castingshow. Ihre erste Single "Volim Te, Mrzim Te" ("Ich liebe dich, ich hasse dich") wurde in Kroatien und Bosnien & Herzegowina ein Erfolg, zurzeit arbeitet das Trio an seinem ersten Album. In Kiew werden sie am 21. Mai im Finale mit dem Song "Call me", einer tanzbaren Disko-Nummer, antreten.


Quote:
Image
22 Schweiz: Vanilla Ninja
Nach der Schmach des letzten Platzes im Halbfinale 2004 wollte man in der Schweiz in diesem Jahr offenbar auf Nummer Sicher gehen, und so verpflichteten die Unterhaltungschefs der verantwortlichen schweizerischen Fernsehanstalten das Quartett Vanilla Ninja. Die jungen Frauen sind europaweit bekannt, in Deutschland stiegen sie mit ihrem Album "Traces of Sadness" auf Platz drei der Charts ein. Doch in der Schweiz regte sich heftiger Widerstand gegen die Nominierung der Band. Der Grund: Vanilla Ninja stammen aus Estland, sie leben in Deutschland und singen auf Englisch. Den Bezug zur Schweiz konstruierte man über ihren Produzenten. David Brandes, der unter anderem Chris Norman und Wolfgang Petry produzierte, wurde in Basel geboren und ging in der Schweiz zur Schule. Dass er dennoch die deutsche Staatsangehörigkeit hat, erwähnten die Verantwortlichen nicht.

Die schweizerische Musikszene zeige sich schockiert über die Entscheidung, schrieb die Boulevard-Zeitung "Blick". Die Wahl einer estnischen Band sei ein Schlag ins Gesicht aller schweizerischen Musiker. In der Redaktion des Blattes gingen zahlreiche empörte Leserbriefe ein, in den Internetforen wurde leidenschaftlich diskutiert. Florian Kohler, verantwortlicher Redakteur beim Fernsehsender DRS, versuchte die aufgebrachten Gemüter zu besänftigen. "Die wirklich erfolgreichen Künstler habe sich nicht beworben, und damit waren Vanilla Ninja die mit Abstand vielversprechendste Bewerbung." Es folgte ein Hinweis auf Céline Dion, die als Kanadierin den Eurovision Song Contest 1988 für die Schweiz gewann. Damit war der Streit beigelegt, und die Nation freundete sich langsam mit Vanilla Ninja an.

Die vier jungen Frauen, namentlich Lenna, Katrin, Piret und Triinu, sind in der estnischen Hauptstadt Tallin aufgewachsen. Seit ihrer Kindheit musizieren sie im Kirchenchor, an der Geige, am Saxophon oder am Klavier, nahmen an Talentwettbewerben teil und traten beim estnischen Vorentscheid 2003 an. In Deutschland sind Vanilla Ninja ihrer Hit-Single "Tough Enough" (erschienen im November 2003) bekannt. Der Titel hielt sich lange in den deutschen Charts, laut "Bild am Sonntag" schaffte es der Song in die Top Ten der beliebtesten Handy-Klingeltöne. In Kiew treten Vanilla Ninja mit dem Titel "Cool Vibes" an. Auch bei dieser Entscheidung hatte die Schweizer Öffentlichkeit kein Mitspracherecht. Der Song wird auf dem aktuellen Album "Blue Tattoo" veröffentlicht, das Vanilla Ninja im April auf ihrer Tour durch Deutschland, die Schweiz und Luxemburg präsentieren wird.


Quote:
Image
23 Lettland: Walters & Kazha
Der Gastgeber des ESC von 2003 hat gewählt: Walters & Kazha werden beim Halbfinale in Kiew für Lettland antreten. In zwei Runden wurden die jungen Sänger per Televoting gewählt. Walters & Kazha, namentlich Karlis Bumeisters und Walters Fridenbergs, haben ein sehr persönliches Verhältnis. Die beiden spielten schon im Alter von zwei Jahren miteinander, als sie in die Kinder-Pop-Band Dzeguzite ("Kuckuck") einstiegen. Mit der Band machten sie sich auch im Ausland einen Namen. Sie spielten in 22 Ländern und gaben unter anderem ein Konzert im Madison Square Garden in New York.

Seit mittlerweile 15 Jahren machen Bumeisters und Fridenbergs gemeinsam Musik. In ihrer Heimat sie unter dem Namen "Putnu Balle" bekannt. Ihr erstes Album erscheint voraussichtlich noch im Laufe dieses Frühjahrs. Für viele Songs zeichnet der Mentor des Duos, Martins Freimanis, verantwortlich, der in Lettland als Komponist hohes Ansehen genießt. "Wir wollen mit keinem anderen Komponisten zusammenarbeiten", sagen Bumeisters und Fridenbergs über ihn.

Ihren Song "The War Is Not Over" performen die Jungs mit engelsgleichen Stimmen und Akustikgitarren. Im Text geht es ihnen um die Kämpfe, die jeder Mensch täglich im Innern mit sich austrägt.


Quote:
Image
24 Frankreich: Ortal
Orientalisch mutet der Gesang der Siegerin des französischen Vorentscheids zum ESC an. Das kommt nicht von ungefähr: Die Sängerin Ortal wurde in Israel geboren, ihre Vorfahren sind Berber und Andalusier. Ihr Song "Chacun Pense A Soi" ("Jeder denkt an sich") ist für die Chanson-verliebten Franzosen der erste schnellere Titel beim Eurovision Song Contest seit Jahren.

Ortal, die laut TV-Sender France3 musikalisch "die Farben und die Hitze ihrer Herkunft mit gesellschaftlich relevanten Texten mischt", ist seit ihrem 16. Lebensjahr als Sängerin unterwegs. Nachdem sie jahrelang mit verschiedenen Bands durch die Piano-Bars des Landes tingelte, zog sie 2000 nach Spanien und schloss sich der Gruppe Gipsy Sound an. Zwei Jahre befand sie sich mit der Band auf Tour, ehe sie sich 2002 in Paris niederließ, um eigene Songs zu schreiben. Seit dem trat sie vornehmlich in bekannten Pariser Bars und Clubs auf. "Chacun Pense A Soi" ist ihre erste Single, ihr Debüt-Album erscheint voraussichtlich im Juni.

Kritik am französischen Vorentscheid kam aus Fankreisen auf: Magere 30 Minuten Sendezeit ließ der veranstaltende Sender France3 der 26-jährigen Ortal und ihren vier Konkurrenten für ihre Auftritte.

(www.ndrtv.de)

Mit Gracia und Vanilla Ninja zwei Teilnehmer die eigentlich garnicht da sein dürften laut Verkaufszahlen bla bla bla wobei ich keine Konkurenz zwischen Gracia und den anderen Teilnehmern sehe denn wie jedes Jahr werden wir wohl auf die letzen Plätze verwiesen.... mal sehen ob es der letzte wird dieses Mal lach


EDIT Bei der Abstimmung liegen Serbien & Montenegro 36,7% ganz klar vorne hinter Griechenland mit 13,3%. Naja und Deutschland hat 0,3%. Was aber überhaupt niiiiiichts bedeutet!!! lach lach

_________________

Es ist wichtig, die Chance zu erkennen und zu ergreifen. Wenn man es nicht tut dann geht die Chance nicht verloren, nur vorbei. Wie ein Sessellift oder ein Bus [...] Aber man bekommt nie die gleiche Chance wieder.
View user's profileSend private messageSend e-mailMSN MessengerICQ Number
JMAFan
Hauptdarsteller


Gender: Gender: Male
Age: 40
Joined: 18 Apr 2004
Posts: 1278
Location: Esslingen am Neckar

PostPosted: 21.05.2005 14:53 Reply with quoteBack to top

Ich fürchte auch Maxine... aber die Hoffnung stirbt zuletzt... und ein schöner Abend wird es bestimmt biggrin

_________________

Nein, ich bin nicht die Signatur, ich putze hier nur. *fegen*

The show must go on,
The show must go on
Inside my heart is breaking
My make-up may be flaking
But my smile still stays on...
View user's profileSend private messageSend e-mail
eilien
Regisseur


Gender: Gender: Female
Joined: 07 Jan 2003
Posts: 1573
Location: Heiligenhaus

PostPosted: 21.05.2005 23:37 Reply with quoteBack to top

Ahahaha 4 lächerliche Punkte...Letzter...unglaublich lol. Wie peinlich, Blamage ey...

_________________

Userbar - Sowas will ich auch!

~Bones~
View user's profileSend private messageSend e-mailVisit poster's websiteMSN MessengerICQ Number
JMAFan
Hauptdarsteller


Gender: Gender: Male
Age: 40
Joined: 18 Apr 2004
Posts: 1278
Location: Esslingen am Neckar

PostPosted: 21.05.2005 23:44 Reply with quoteBack to top

Meine Fresse biggrin ich habs geahnt... tot

_________________

Nein, ich bin nicht die Signatur, ich putze hier nur. *fegen*

The show must go on,
The show must go on
Inside my heart is breaking
My make-up may be flaking
But my smile still stays on...
View user's profileSend private messageSend e-mail
Maxine
Darsteller


Gender: Gender: Female
Joined: 26 Jul 2003
Posts: 589

PostPosted: 23.05.2005 08:58 Reply with quoteBack to top

bild.de wrote:
Grand-Prix-Blamage
Selbst die Trommel-Omi war besser als Gracia!
Von K. POEHLS, M. PITTELKAU und M. BISS

Abgeschlagen! Gedemütigt!

LETZTER!

Die deutsche Grand-Prix-Teilnehmerin Gracia (22) landete beim „Eurovision Song Contest“ auf Platz 24. Nur zwei von 39 Ländern hatten jeweils zwei Gnadenpünktchen für Gracia übrig: Monaco und Moldawien ...

Sogar die liebe Folklore-Omi, die für Moldawien die Trommel schlug, landete unendlich weit vor Gracia. Mit der Band „Zdob si Zdub“ auf Platz 6.

LETZTER!

Es war das schlechteste deutsche Ergebnis der Grand-Prix-Geschichte. Schlußlicht waren wir zwar schon viermal, zuletzt 1995 mit der Gruppe „Stone & Stone“. Aber noch nie in einem so großen Teilnehmerfeld.

„Run & Hide“, so hieß Gracias Titel. Wegrennen und verstecken. Perfekt passend! War Gracia nicht genau danach zumute?

Sie feierte auf der Aftershow-Party. Gab sich zwar enttäuscht. Aber nicht besonders selbstkritisch. Gracia zu BILD: „Andere Länder, andere Geschmäcker.

Einer muß ja letzter werden. Ich bin lieber die letzte, als die vorletzte. Dann können sich die Leute wenigstens an mich erinnern.“

Schämt sie sich gar nicht für das peinliche Ergebnis?

Gracia: „Nein. Mein Ziel war es, einen guten Auftritt hinzulegen. Und das haben wir geschafft.“

War die Schummel-Affäre um ihren Manager David Brandes (36) schuld am Absturz?

Gracia: „Man kann jetzt nach Gründen suchen, aber das wäre nur die Suche nach einer Entschuldigung oder einer blöden Ausrede. Und das will ich nicht.“

Fachleute sagen: Natürlich ist der Schummel schuld!

Ex-Grand-Prix-Star Nicole (40): „Der Chartbetrug hat entscheidenden Anteil an Gracias schlechtem Abschneiden.“ Corinna May, die 2002 für Deutschland sang: „Ich bin sicher, daß das mit dem Betrug zu tun hat.“

Überlegene Grand-Prix-Siegerin wurde die schöne Griechin Helena Paparizou. Und auch bei ihr paßte der Song-Titel perfekt zum Ergebnis: „My Number One“ ...



*sich totlach*
Ich habe zwar nur ein kurzes Stück von Gracias Hammer Song *ironie* gesehen denn das ging ganz schön auf die Ohren lach Das ihr aber 226 Punkte zum Sieg fehlen hab ich erst Sonntag morgen im Radio gehört wobei ich gleich die Arme in die Luft streckte und jubelte... bin danach gleich runtergerannt und hab gefeiert lach Ich wusste insgeheim das wir dieses Jahr letzter werden... *nich mehr lach*

_________________

Es ist wichtig, die Chance zu erkennen und zu ergreifen. Wenn man es nicht tut dann geht die Chance nicht verloren, nur vorbei. Wie ein Sessellift oder ein Bus [...] Aber man bekommt nie die gleiche Chance wieder.
View user's profileSend private messageSend e-mailMSN MessengerICQ Number
Cooldown
Tontechniker


Joined: 06 Jan 2003
Posts: 241

PostPosted: 23.05.2005 09:57 Reply with quoteBack to top

pfff die Bild... der Song mit der Omi war gar ned schlecht ^^ aber das haben die wohl ned mitgekriegt worauf es beim ESC ankommt: Auffallen und zwar positiv ja das ging bei Run & Hide leider hinten los - war kein Song der sich zum live performen eignet mit dem Refrain naja das sollte ein Producer wie Brandes doch selber wissen... und das mit dem "Brandes Skandal" war vielleicht im Deutschsprachigen Raum ein Thema aber echt: davon wusste im restlichen Teil von Europa keiner was. Daran lag's wirklich nicht - wäre fatal wenn man nun so fadenscheinige Argumente für nen schlecht gewählten Song sucht! Daraus zieht man dann die falschen Lehren.
View user's profileSend private messageAIM AddressICQ Number
JMAFan
Hauptdarsteller


Gender: Gender: Male
Age: 40
Joined: 18 Apr 2004
Posts: 1278
Location: Esslingen am Neckar

PostPosted: 23.05.2005 09:59 Reply with quoteBack to top

Cooldown wrote:
und das mit dem "Brandes Skandal" war vielleicht im Deutschsprachigen Raum ein Thema aber echt: davon wusste im restlichen Teil von Europa keiner was.


Woher weißt du das? eek Ich weiß ja nicht, aber zumindest unter den Grand-Prix-Fans aller Länder, die sich vorher über Teilnehmer informiert haben, wird sich das schon rumgesprochen haben...

_________________

Nein, ich bin nicht die Signatur, ich putze hier nur. *fegen*

The show must go on,
The show must go on
Inside my heart is breaking
My make-up may be flaking
But my smile still stays on...
View user's profileSend private messageSend e-mail
Maxine
Darsteller


Gender: Gender: Female
Joined: 26 Jul 2003
Posts: 589

PostPosted: 23.05.2005 10:12 Reply with quoteBack to top

Ich denke mal schon das man von dem "Brandes Skandal" weiß aber ausschlag gebend für die Punktebewertung der einzelnen Länder wird es wohl nicht gewesen sein denn Vanilla Ninja sind immerhin auf Platz 8 gelandet!?

Quote:
Alle Platzierungen

01. Griechenland
02. Malta
03. Rumänien
04. Israel
05. Lettland
06. Moldau
07. Serbien & Montenegro
08. Schweiz
09. Norwegen
10. Dänemark
11. Kroatien
12. Ungarn
13. Türkei
14. Bosnien & Herzegowina
15. Russland
16. Albanien
17. Mazedonien
18. Zypern
19. Schweden
20. Ukraine
21. Spanien
22. Großbritannien
23. Frankreich
24. Deutschland

_________________

Es ist wichtig, die Chance zu erkennen und zu ergreifen. Wenn man es nicht tut dann geht die Chance nicht verloren, nur vorbei. Wie ein Sessellift oder ein Bus [...] Aber man bekommt nie die gleiche Chance wieder.
View user's profileSend private messageSend e-mailMSN MessengerICQ Number
Cooldown
Tontechniker


Joined: 06 Jan 2003
Posts: 241

PostPosted: 23.05.2005 10:49 Reply with quoteBack to top

Weil der Skandal an sich gar keiner ist, denn Gracia hatte auch ohne die Hamsterkäufe ne genug hohe Chartsplatzierung wie sich später herausstellte. lach Und das interessiert ausserhalb von DE/AU/CH KEINE Sau was da geschummelt wird/wurde - die haben andere Probleme als darüber zu diskutieren rolleyes das Auswahlverfahren für den ESC ist zudem ne landesinterne Sache - da ist's dem ESC und den anderen Ländern doch egal wer warum antritt - es kommt nur drauf an was man zu bieten hat und daran ist Gracia gescheitert. Informieren tun sich 99% der Zuschauer eh nicht smile das ist denen doch zu dumm - die entscheiden aus dem Bauch raus bzw nach Nationalität (Stimmen zuschieben)

Selbst wenn CH/AU den Song wegen dem Skandal boykotieren wäre ein guter Song trotzdem erfolgreich bei so vielen Ländern die Stimmen vergeben ^^
View user's profileSend private messageAIM AddressICQ Number
JMAFan
Hauptdarsteller


Gender: Gender: Male
Age: 40
Joined: 18 Apr 2004
Posts: 1278
Location: Esslingen am Neckar

PostPosted: 23.05.2005 11:05 Reply with quoteBack to top

Sicher, klingt nachvollziehbar, aber jetzt würde mich immer noch interessieren, woher du das Wissen nimmst... oder sind das nur Vermutungen?

_________________

Nein, ich bin nicht die Signatur, ich putze hier nur. *fegen*

The show must go on,
The show must go on
Inside my heart is breaking
My make-up may be flaking
But my smile still stays on...
View user's profileSend private messageSend e-mail
Cooldown
Tontechniker


Joined: 06 Jan 2003
Posts: 241

PostPosted: 23.05.2005 12:10 Reply with quoteBack to top

Wie stellst du dir das vor? Meinst du ich hab jeden Anrufer persönlich befragt ob er was davon wusste? wink Nein aber es ist nun mal ne Tatsache das der Brandes Skandal in DEUTSCHLAND total gehypet wurde und das interessiert wirklich kein Schwein ausserhalb von Deutschland - wie kommst du auf die Idee das es irgendjemand ausser den Deutschen kümmert wie die Vorentscheidung im Land gelaufen ist? Ich sagte schon: es ist alleinige Sache jedes Landes zu organisieren wer zum ESC geht und den Leuten die dann beim ESC Final abstimmen ist es egal wie man dazu kam - die informieren sich zu 99% NICHT über die Kandidaten smile die schauen sich das an weils ein Grosseregniss ist und man da "mitreden" können will und damit hat es sich. smile
View user's profileSend private messageAIM AddressICQ Number
JMAFan
Hauptdarsteller


Gender: Gender: Male
Age: 40
Joined: 18 Apr 2004
Posts: 1278
Location: Esslingen am Neckar

PostPosted: 23.05.2005 13:02 Reply with quoteBack to top

Cooldown wrote:
Wie stellst du dir das vor? Meinst du ich hab jeden Anrufer persönlich befragt ob er was davon wusste? wink

Nein, eben nicht...! Oder was soll das heißen, arbeitest du bei digame oder wie... biggrin

Cooldown wrote:
Wie kommst du auf die Idee das es irgendjemand ausser den Deutschen kümmert wie die Vorentscheidung im Land gelaufen ist?

Ich schließe es nur nicht aus, weil ich es nicht weiß, aber ich vermute, dass sich die richtigen Grand-Prix-Fans in jedem Land schon über die Kandidaten (zumindest ansatzweise) informieren, und die dortigen entsprechenden Medien wird das sicher auch nicht kalt gelassen haben.

_________________

Nein, ich bin nicht die Signatur, ich putze hier nur. *fegen*

The show must go on,
The show must go on
Inside my heart is breaking
My make-up may be flaking
But my smile still stays on...
View user's profileSend private messageSend e-mail
Cooldown
Tontechniker


Joined: 06 Jan 2003
Posts: 241

PostPosted: 23.05.2005 13:20 Reply with quoteBack to top

Was denkst du wieviele Hardcore Fans das sind? wink fallen schlicht nicht ins Gewicht bei so vielen Stimmen smile

Und den Medien dort ist das doch kein Beitrag werd - macht man damit Quoten? Steigert das die Auflage? Nein! In Deutschland / CH / AU vielleicht aber doch nicht wo anders. Oder hast du in den Deutschen Medien etwas über den Skandal der Band No Name (Serbien & Montenegro) gehört? Ich nicht, würde wetten du auch nicht biggrin die paar Hardcore Fans waren vorher auf der offiziellen Hp und haben das gelesen was dort stand aber selbst bei Deutschland stand da so wirres Zeug das ich deswegen trotzdem für Gracia gevotet hätte wenn der Song was taugen würd. Die loben dort Brandes nämlich in den 7. Himmel lach und keiner kennt ihn ausserhalb des deutschsprachigen Raums happy macht auch nix!
View user's profileSend private messageAIM AddressICQ Number
caro
Tontechniker


Gender: Gender: Female
Joined: 28 May 2005
Posts: 206
Location: Lüdenscheid

PostPosted: 12.06.2005 22:06 Reply with quoteBack to top

bohr die gracia tut mir voll leid.. die muss ja richtig gefoltert worden sein um solche töne rauszubekommen!

aber alles im allem kann cih gar nicht verstehn warum wir mit dieser überaus hervorragenden stimmlichen leistung auf dem letzten platz gelandet sind... *ironie*

nee grausam... rolleyes

_________________

work like you don't need money
love like you've never been hurt
and dance like nobody is watching!
View user's profileSend private messageVisit poster's websiteMSN MessengerICQ Number
JMAFan
Hauptdarsteller


Gender: Gender: Male
Age: 40
Joined: 18 Apr 2004
Posts: 1278
Location: Esslingen am Neckar

PostPosted: 10.03.2006 00:29 Reply with quoteBack to top

Quote:
Image
Texas Lightning gewinnt den Grand-Prix-Vorentscheid

Die Country-Band Texas Lightning fährt am 20. Mai zum Finale des Eurovision Song Contest nach Athen. Gegen 21.45 Uhr verkündete Moderator Thomas Hermanns nach einer rauschenden Grand-Prix-Gala den Gewinner des deutschen Vorentscheids 2006. "Das gibt's gar nicht, dass man mit so einer kleinen tapferen Band dahin kommen kann", meinte Schlagzeuger Olli Dittrich nach dem Sieg. "Wir sind überwältigt. Wir freuen uns irrsinnig", fuhr er fort, "Das kommt mir so vor, als ob St. Pauli die Champions League gewonnen hätte".

Das altehrwürdige Deutsche Schauspielhaus in Hamburg bot die festliche Kulisse für den Wettstreit zwischen Vicky Leandros, Texas Lightning und Thomas Anders. Moderator und Grand-Prix-Fan Thomas Hermanns begrüßte gut gelaunt die 800 begeisterten Gäste im Theatersaal, darunter Stefan Gwildis und Gustav Peter Wöhler.
Dass der Mythos Grand Prix in Deutschland trotz des letzten Platzes von Gracia im vergangenen Jahr noch lebt, bewiesen zum Auftakt der Show Mary Roos, Corinna May, Ingrid Peters, Lou, Michelle und Joy Fleming. Die Damen rissen das Publikum mit einem Medley ihrer Siegertitel von den Sitzen.

Bevor der eigentliche Wettbewerb begann, bewiesen die drei Kandidaten mit neuen Versionen berühmter ESC-Titel, dass ihr Herz für den Eurovision Song Contest schlägt. Thomas Anders hatte sich für "Volare" entschieden, Texas Lightning setzten mit "Waterloo" ein Zeichen (Thomas Hermanns: "Erotisches Nashville") und Vickyglänzte mit ihrem Siegertitel "Après toi" aus dem Jahr 1972.

Die gute Stimmung griff auch auf die Gäste von Thomas Hermanns über. Die Superfans Lucy Diakovska und Joy Fleming beschränkten sich auf dem Talk-Sofa beim Käseigeln nicht nur aufs Plaudern, sondern improvisierten gekonnt Grand-Prix-Klassiker. Zu den Highlights gehörte Dirk Bachs Auftritt im grünen Joy-Fleming-Gedächtniskleid mit Goldketten, das sich als Trickkleid entpuppte.

Dann wurde es Ernst: Thomas Anders musste aufgrund einer kleinen technischen Panne mehrmals ansetzen, bevor er mit "Songs That Live Forever" den Wettbewerb eröffnen konnte, meisterte aber souverän die Verzögerung. "Stimmt es, dass Dieter Bohlen gerade verhaftet wurde, weil er Thomas Anders die Kabel rausgezogen hat?" fragte Georg Uecker später spitzzüngig. Anders erinnerte im schwarzen Anzug am weißen Klavier ein wenig an Udo Jürgens im Jahr 1966. Mit seiner perfekt vorgetragenen Hommage an Lieder, die niemals sterben, setzte er die Konkurrenz gehörig unter Druck.

Die Hamburger Band Texas Lightning hatte anschließend ein Heimspiel: Noch bevor der erste Ton der Up-Tempo-Nummer "No No Never" erklang, brandete frenetischer Applaus im Saal auf. Als drei Minuten später der Schlussakkord verhallte, glaubten bereits viele, den Siegertitel gehört zu haben.

Dann folgte der dramatisch beleuchtete Auftritt von Vicky Leandros. Mit "Don't Break My Heart" ließ sie das Saalpublikum zunächst fast in Ehrfurcht erstarren. Die Sängerin inszenierte sich im roten Abendkleid mit hohem Beinschlitz am Bühnenrand als "einsame Diva" im Rampenlicht. Mit einer beeindruckend lange gehaltenen Schluss-Note erntete sie dann stürmischen Applaus.

Anschließend rief Thomas Hermanns die Fernsehzuschauer an die Telefone. Wer für seinen Anruf das Wohnzimmer verließ, verpasste in der Zwischenzeit eine grandiose Show: Überraschungsgast Hape Kerkeling gab den italienischen Siegertitel "Insieme" von Toto Cutugno aus dem Jahr 1990 zum Besten. Brotherhood of Man aus Großbritannien, die dänischen Olsen Brothers und Dana International aus Israel präsentierten ein internationales Medley ihrer ESC-Klassiker "Save Your Kisses For Me", "Fly On The Wings Of Love" und "Diva".

Aber auch der schönste Vorentscheid-Abend geht einmal zu Ende: Pünktlich um 21.45 Uhr kündigte Moderator Hermanns "die Königin Mutter des Grand Prix" an: Lys Assia. Die erste Siegerin des Contest im Jahr 1956 überbrachte den Sieger-Umschlag mit dem Namen - Texas Lightning.

Quelle & alle Infos: www.eurovision.de

Irgendwie gefällt mir die Gruppe wirklich gut. Weiß zwar nicht, ob wir mit dem Song eine Chance auf die vorderen Plätze beim Song Contest haben, aber ich find ihn echt nicht schlecht.

JMAFan

_________________

Nein, ich bin nicht die Signatur, ich putze hier nur. *fegen*

The show must go on,
The show must go on
Inside my heart is breaking
My make-up may be flaking
But my smile still stays on...
View user's profileSend private messageSend e-mail
Maestro
Produzent


Gender: Gender: Male
Joined: 01 Jan 2003
Posts: 21975
Location: GOG

PostPosted: 10.03.2006 16:18 Reply with quoteBack to top

Ehrlich gesagt trifft keine der Gruppen meinen Geschmack, und ich denke auch nicht das TL etwas reißen wird. Aber schlecher als letztes Jahr wird es sicher nicht. wink

MfG

Maestro

_________________

Userbar - Sowas will ich auch!

"Being President is easy: You just point the army and shoot." - Homer J. Simpson

webmaster of
-> www.jmazone.de
-> www.darkangel-fan.com
View user's profileSend private messageVisit poster's website
JesSICKa
Beleuchter


Gender: Gender: Male
Joined: 02 Oct 2005
Posts: 53
Location: Athens/Greece

PostPosted: 10.03.2006 16:18 Reply with quoteBack to top

bei uns wird so eine hässliche, alte, doofe schlampe singen

_________________

Paar geile songs für euch:Song 1|Song 2|Song 3
View user's profileSend private message
Raptor
Kabelhilfe


Gender: Gender: Male
Joined: 08 Mar 2006
Posts: 16

PostPosted: 11.03.2006 08:28 Reply with quoteBack to top

naja... mal was anderes... in den letzten jahren gewinnen eh immer die ausergewöhnlichsten gruppen und die länder mit den meisten nachbarländern...

wenn wir gewinnen wollen... einfach "Seeed" nehmen und deutschland aufteilen und bundesländer selbstständig machen tongue
View user's profileSend private messageVisit poster's websiteICQ Number
eilien
Regisseur


Gender: Gender: Female
Joined: 07 Jan 2003
Posts: 1573
Location: Heiligenhaus

PostPosted: 11.03.2006 12:27 Reply with quoteBack to top

Ich interessier mich ja nicht sonderlich für den Grand Prix und habe den ganzen Wirbel darum nicht mitbekommen, aber TV Total hatte doch den Bundesvision Songcontest veranstaltet. Wieso war denn der Gesinner davon nicht bei dem Vorentscheid gestern?

_________________

Userbar - Sowas will ich auch!

~Bones~
View user's profileSend private messageSend e-mailVisit poster's websiteMSN MessengerICQ Number
Maestro
Produzent


Gender: Gender: Male
Joined: 01 Jan 2003
Posts: 21975
Location: GOG

PostPosted: 11.03.2006 13:28 Reply with quoteBack to top

Weil der Bundesvision Songcontest eine Art Gegenveranstaltung zum Grand Prix ist. biggrin

MfG

Maestro

_________________

Userbar - Sowas will ich auch!

"Being President is easy: You just point the army and shoot." - Homer J. Simpson

webmaster of
-> www.jmazone.de
-> www.darkangel-fan.com
View user's profileSend private messageVisit poster's website
eilien
Regisseur


Gender: Gender: Female
Joined: 07 Jan 2003
Posts: 1573
Location: Heiligenhaus

PostPosted: 11.03.2006 14:25 Reply with quoteBack to top

Oh, ich dachte, dass der Gewinner auch zum Vorentscheid fährt. So wie das mit Max Mutzke der Fall war. Ah naja ist ja jetzt auch egal.

_________________

Userbar - Sowas will ich auch!

~Bones~
View user's profileSend private messageSend e-mailVisit poster's websiteMSN MessengerICQ Number
Maestro
Produzent


Gender: Gender: Male
Joined: 01 Jan 2003
Posts: 21975
Location: GOG

PostPosted: 11.03.2006 14:39 Reply with quoteBack to top

Ne, das mit Max war ja SSDSGPS. wink

MfG

Maestro

_________________

Userbar - Sowas will ich auch!

"Being President is easy: You just point the army and shoot." - Homer J. Simpson

webmaster of
-> www.jmazone.de
-> www.darkangel-fan.com
View user's profileSend private messageVisit poster's website
KrazyKraut
Kameramann


Gender: Gender: Male
Joined: 10 Apr 2003
Posts: 487
Location: Braunschweig / Niedersachsen

PostPosted: 11.03.2006 18:15 Reply with quoteBack to top

Kann mich mal jemand aufklären, bitte?! Wer ist Texas Lightning und wieso spielt da Ditsche mit? Warum durften nur drei an dem Vorentscheid teilnehmen? Wer hatte diese geniale Idee? Wer kam auf die noch genialere Idee dort Leute auf die Bühne zu schicken, die ihren Zenit schon weit überschritten haben? Warum singt da jeder Heiopei auf englisch? Ist es so schwierig sich auf deutsch was vernünftiges einfallen zu lassen oder warum greift man dann doch auf sehr viel einfachere englische Texte zurück? Wer steckt hinter diesem ganzen Komplott, die Österreicher, die Holländer, wer will denn Deutschland schon wieder am Boden sehen???

K.K.

_________________

Meine Straße, mein Dorf, meine Dekadenz, yo!

Es gibt Nutoka & Nutella, öffentliche Schulen & private. Dinge zerfallen in teuer und billig.

Dein Ding, du entscheidest den Style deines Untergangs!
View user's profileSend private messageSend e-mailICQ Number
Display posts from previous:      
Post new topicReply to topic


 Jump to:   



View next topic
View previous topic
You cannot post new topics in this forum
You cannot reply to topics in this forum
You cannot edit your posts in this forum
You cannot delete your posts in this forum
You cannot vote in polls in this forum

© 2003-2026 TV-Community.de :: pictures and trademarks are property of their respective owner :: comments are property of their posters
Powered by phpBB © 2001, 2005 phpBB Group :: Home :: Contact :: Imprint :: all-inkl.com :: All times are GMT + 1 Hour