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screeny30
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ich hab bisher auch noch keine Informationen gefunden, dass er überhaupt kommen soll
auf keiner Release-Liste der Kinos in Karlsruhe steht er drauf  |
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Maestro
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Nunja, Kinostart ist trotzdem der 22. Mai 2008 ... vielleicht nehmen ihn nicht alle Kinos ins Programm.
MfG
Maestro |
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aquaboy
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| screeny30 wrote: |
ich hab bisher auch noch keine Informationen gefunden, dass er überhaupt kommen soll
auf keiner Release-Liste der Kinos in Karlsruhe steht er drauf  |
In meiner gegend hab' ich ihn bis jetzt auch noch
nirgends gefunden. Aber ich denke mal er wird
schon noch überal kommen. Hoffentlich! |
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screeny30
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so - hab erstmal ne eMail an das größte Kino in Karlsruhe geschrieben und gefragt was Sache ist
mal sehen was rauskommt
wäre echt geil wenn der Film kommen würde
ansonsten wird halt gleich die DVD in der Mega-Ultra-Special-Edition gekauft
MfG
P.S. @Maestro: wo hast du denn das Cover her, dass du geposted hast?? Weil z.B. bei amazon.de wird die DVD nicht gelistet  |
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Maestro
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Na das die DVD noch nicht bei Amazon gelistet ist ist ja wohl klar. Es handelt sich dabei um das US-Cover.
MfG
Maestro |
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Maestro
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Informationen über die US-DVD/Blu-ray:
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THE EYE
Street Date: 6/03/08
Order Date: 5/07/08
Single-Disc DVD SRP: $29.95
2-Disc DVD SRP: $34.98 (Widescreen)
Blu-Ray SRP: $39.99
DESCRIPTION
Should you always believe what you see? Find out when Lionsgate and Paramount Vantage release the bone chilling, ghostly thriller The Eye: 2-Disc Special Edition on DVD and Blu-Ray Disc. Based on a film of the same name from the renowned Pang Brothers (Infernal Affairs), The Eye stars Jessica Alba as Sydney Wells, a woman who has been blind since a childhood tragedy. After undergoing surgery to restore her sight, she begins to see again. However, shortly thereafter, unexplainable shadowy and frightening images start to haunt her. Not knowing if they are an aftermath of surgery, her mind adjusting to sight, her imagination, or something horrifyingly real, Sydney is soon convinced that her anonymous eye donor has somehow opened the door to a terrifying world only she can see. The Eye: 2-Disc Special Edition DVD and Blu-Ray Disc contain numerous featurettes and deleted scenes. The Eye: 2-Disc Special Edition and The Eye: 2-Disc Blu-Ray both come with a standard-definition digital copy of the feature film for iTunes and Windows Media, providing a consumer-friendly way to transfer the feature film from a DVD to iTunes that can then be viewed on a PC or Mac®, iPod® with video, iPhone™ or on Apple TV®. The standard one-disc DVD of The Eye will include a Widescreen and Full Screen version of the film. The third film in the franchise from the Pang Brothers, The Eye 3 will be released by Lionsgate on June 24th, 2008.
2-DISC DVD SPECIAL FEATURES
DISC ONE:
• “Shadow World: The Paranormal Past” featurette
• “Becoming Sydney” featurette
• “Birth of the Shadowman” featurette
• “Dissecting a Disaster” featurette
• Deleted scenes
• Theatrical trailer
DISC TWO:
• Digital Copy of the feature film
2-DISC BLU-RAY SPECIAL FEATURES
DISC ONE:
• “Shadow World: The Paranormal Past” featurette
• “Becoming Sydney” featurette
• “Birth of the Shadowman” featurette
• “Dissecting a Disaster” featurette
• Deleted scenes
• Theatrical trailer
DISC TWO:
• Standard Definition Digital Copy of the feature film
Feature Running Time: 97 minutes
DVD Audio Status: English 5.1 Dolby Digital and Spanish 2.0 Dolby Digital
Blu-Ray Audio Status: English 7.1 DTS HD and Spanish 5.1 Dolby Digital |
MfG
Maestro |
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kwirk
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29,95 für eine DVD? Kann es sein, dass der schwache Dollarpreis denen jetzt zu buche schlägt! |
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Maestro
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Das ist doch nur der UVP, was die Händler nachher verlangen ist doch eine ganz
andere Sache. Bei Amazon.com ist die Special Edition für 23.99 Dollar gelistet.
MfG
Maestro |
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kwirk
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Sami
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mhm mein englisch ist zwar gut aber so gut das ich wirklich alles im film verstehe... und spanisch kann ich grad mal ein paar floskeln.. also werd ich wohl oder übel warten bis er hier erstmal im Kino kommt und mir dann die Deutsche DVD für teuer geld kaufen. aber was will man als echter fan schon machen  |
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Maestro
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Scheinbar hat der Verleih gemerkt das am 22. Mai Indiana Jones 4 anläuft und
deshalb wurde der Termin um eine Woche auf den 29. Mai 2008 verschoben.
MfG
Maestro |
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aquaboy
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Dann dauert's eben noch ne' Woche, naja das
werden wir noch aushalten können. |
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screeny30
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hmmm
also mittlerweile stehts auch in Karlsruhe auf dem Spielplan... allerdings für den 22. Mai
mal schauen was sich da tut
mfg |
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Maestro
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Achtung: Spoiler!
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THE EYE
Kinostart: 29. Mai 2008
Laufzeit: 98 Minuten
Kurzinhalt:
Sydney Wells (JESSICA ALBA) ist attraktiv, unabhängig, selbstbewusst, eine ausgezeichnete Violinistin – und seit einem tragischen Unfall in ihrer Kindheit blind. Eine Hornhauttransplantation soll sie wieder sehen lassen. Die Operation verläuft gut, die Ärzte sind zufrieden. Aber Sydneys Freude weilt nur kurz, denn sie sieht mehr, als ihr lieb ist: Die zunächst unerklärlichen Schatten entwickeln sich schnell zu beängstigenden und grauenvollen Bildern, die sie zu verfolgen scheinen. Alles nur Einbildung, oder doch schreckliche Realität? Sydneys Schwester Helen (PARKER POSEY) und ihr Neurologe Dr. Faulkner (ALESSANDRO NIVOLA) beginnen an Ihrer Vernunft zu zweifeln. Doch Sydney ist fest davon überzeugt, dass der Spender sie mit seinen Augen sehen lässt und ihr die Tür zu einer erschreckenden Welt geöffnet hat, die nur sie sehen kann. Zumindest bisher ...
Mit einem verstörenden Psychothriller der Extraklasse beweist das französische Regieduo David Moreau und Xavier Palud, das mit dem gefeierten Euro-Schocker THEM ein beeindruckendes und viel beachtetes Debüt abgeliefert hatte, dass ihre Form des Horrors auch in Hollywood Blüte trägt. Im Stil von Erfolgsfilmen wie RING oder DER FLUCH – THE GRUDGE schicken sie in ihrem sensationell spannenden Remake des gleichnamigen chinesischen Kultfilms Hollywood-Jungstar Jessica Alba (SIN CITY, FANTASTIC FOUR) einmal in die Hölle und wieder zurück. Unterstützt von Parker Posey (SUPERMAN RETURNS) und Alessandro Nivola (LAUREL CANYON), erlebt sie eine zutiefst verstörende Odyssee, bei der man seinen Augen nicht trauen kann.
Inhalt:
Im Alter von fünf Jahre verliert Sydney Wells (JESSICA ALBA) bei einem Unfall ihr Augenlicht. Das ist so lange her, dass sie längst vergessen hat, wie es ist zu sehen. Zwar ist es der schönen, selbstbewussten und charmanten jungen Frau gelungen, ein erfolgreiches Leben als brillante und umjubelte Violinistin in Los Angeles zu führen. Dennoch ist sie erfüllt von der Sehnsucht, ihr Augenlicht wieder zu erlangen. Motiviert von ihrer Schwester Helen (PARKER POSEY), die sich Jahre später noch Schuld an ihrem damaligen Unfall gibt, hat sich Sydney zu einer Operation entschlossen, die ihr Leben verändern soll, eine Netzhaut-Transplantation, die sie, sollte sie gelingen, wieder sehen lassen wird.
Als Sydney aus der Narkose in ihrem Bett im Krankenhaus erwacht, sind ihre Augen noch fest verbunden. Schnell schließt sie Freundschaft mit dem neunjährigen Mädchen Alicia (CHLOE MORETZ), das an einem Gehirntumor leidet, aber jede Gelegenheit nutzt, Sydney zu besuchen und ihr Mut zuzusprechen. Schließlich ist der große Moment gekommen. Dr. Haskins (OBBA BABATUNDE) löst den Verband. Und tatsächlich: Sydney kann Schemen ausmachen, kann dem Arzt sagen, wie viele Finger er hochhält – und sie sieht eine schwarze Figur, die sie sich nicht erklären kann, der sie aber keine weitere Bedeutung beimisst, weil sie im nächsten Moment aus ihrem Blickfeld verschwunden ist.
Erstmals seit ihrer Kindheit kann Sydney ihre Schwester sehen. Sie kann Alicia anlachen und sieht, dass es erwidert wird. Alles ist in bester Ordnung - wären da nicht böse Träume, die sie nachts hochschrecken lassen. Eines nachts sieht sie, wie ihre Bettnachbarin Mrs. Hellman einem Schatten gleich das Zimmer verlässt und nicht mehr wiederkehrt. Als Sydney ihr auf den Krankenhausgang folgt, hat sie verstörende Erscheinungen, die sie zusammenbrechen lassen. Am nächsten Tag erfährt Sydney, dass Mrs. Hellman in der vergangenen Nacht gestorben ist. Besorgt will sie von Dr. Haskins erfahren, von wem sie ihre neuen Augen hat. Der winkt ab und lobt den Heilungsprozess. Um ihre Genesung noch reibungsloser zu gestalten, überweist er Sydney an einen Nervenspezialisten, Dr. Paul Faulkner (ALESSANDRO NIVOLA).
Täglich wird Sydneys Sehvermögen besser, auch wenn es ihr erscheint, als müsste sie sich eine ihr fremden Welt neu ertasten. Ein Durchbruch in ihrer Entwicklung ist für sie der Moment, als sie im Spiegel erstmals ihr eigenes Gesicht sieht. Sie muss lachen – zum ersten Mal seit der Operation. Wenig später ist der ersehnte Zeitpunkt gekommen, das Krankenhaus zu verlassen und erste Schritte in ihr neues Leben zu machen. Zum Abschied lässt sie sich mit ihrer kleinen Freundin Alicia fotografieren, die ihr mit auf den Weg gibt, nicht mutlos zu sein und nie zu vergessen, dass es sich bei der Welt um einen wunderschönen Ort handelt.
Eine Überraschungsfeier mit all ihren Freunden, die sie in ihrer Wohnung erwarten, ist der Anfang eines neuen Lebensabschnitts. Sie kann sie alle sehen, zum ersten Mal in ihrem Leben. Schnell fühlt sie sich überfordert von den vielen Eindrücken. Vielleicht ist das der Grund, warum die Visionen von Schatten, die sie bereits im Krankenhaus hatte, nicht aufhören wollen. Im Gegenteil: Sie nehmen an Intensität und Deutlichkeit immer stärker zu. Immer wieder sieht sie ein Feuer und vor Todesangst schreiende Menschen. In anderen Momenten erscheint es ihr, als sei ihre Wohnung gar nicht die eigene. Sie fühlt sich fremd in ihrer neuen Welt.
Dr. Faulkner versucht Sydney gleich bei ihrer ersten Sitzung alle Ängste zu nehmen: Der Übergang in die Welt der Sehenden sei ein schmerzhafter, schwieriger Prozess, aber er werde sie begleiten und ihr beistehen. Sydney erwähnt nicht, was sie zunehmend plagt: Die Erscheinung eines kleinen Jungen im Treppenhaus ihres Miethauses, der immer und immer wieder ein und dieselbe Frage stellt, um dann im Nichts zu verschwinden.
Sydney sucht Zuflucht in ihrer Musik, kann sich aber nicht konzentrieren. Bei einem Treffen in einem Café mit ihrem Orchesterleiter McCullough (RADE SERBEDZIJA) wird sie von weiteren erschreckenden Visionen überwältigt und gerät in Panik. Sydney kann sich ihre immer beängstigender werdenden Attacken nicht erklären. Immer häufiger sieht sie die Nummer 106 und ein von Flammen eingeschlossenes Mädchen, begleitet von formlosen Schatten. Ständig nimmt ihre Wohnung das Aussehen eines anderen Zimmers an.
Sie vertraut sich Dr. Faulkner (ALESSANDRO NIVOLA) an, der ihre Aussagen anzweifelt und ihren Visionen keinen Glauben schenken will. Vielmehr ist er überzeugt, dass es der Stress des Sehens ist, der ihr psychisch Schwierigkeiten bereitet. Sie würde ihm nur zu gerne glauben, doch bereits am nächsten Abend sind die Erscheinungen zurück – nur sind sie noch intensiver, noch näher, noch echter. Sydney findet sich in ihrer in Flammen stehenden Wohnung wieder und sieht die Menschen um sie herum sterben. Sie ist panisch und weiß, dass sie sich die Schreckensbilder nicht einbildet, auch wenn sie es nicht beweisen kann.
Die Schatten und Vision treffen Sydney bald auch außerhalb ihrer Wohnung: Eine Frau läuft durch Sydney hindurch, die sie kurz danach als Opfer eines Autounfalls auf der Straße liegen sieht. Die Menschen in einem China-Restaurant verbrennen vor ihren Augen – von Dr. Faulkner erfährt sie, dass das Restaurant bereit fünf Tage zuvor abgebrannt ist. Im Fahrstuhl wird sie von einer von der Decke baumelnden Figur bedrängt. Ein Junge stürzt sich vor ihren Augen aus dem Fenster, das unmittelbar danach aber wieder heil ist. Immer stärker wird Sydney bewusst, dass sie Kontakt zum Reich der Toten hat. Es ist die einzige Erklärung.
Wieder vertraut sie sich Dr. Faulkner an, doch dieser bleibt weiter skeptisch. Wie Sydneys Schwester Helen macht er sich Sorgen. Als er Tage lang nichts von ihr hört, verschafft er sich Zugang zu Sydneys Wohnung, die er vollkommen abgedunkelt vorfindet. Sydney selbst hat sich eine Decke um den Kopf gewickelt, um nichts mehr sehen zu müssen. Faulkner spricht ihr Mut zu und schickt sie zu ihrer eigenen Sicherheit erst einmal wieder zurück ins Krankenhaus. Dort sieht sie nachts Alicia, die sich verabschiedet. Am nächsten Tag erfährt Sydney, dass ihre kleine Freundin verstorben ist. Als Geschenk hat sie ihr das Abschiedsfoto hinterlassen. Sydney ist schockiert: Obwohl es sie ist, die sie anstrahlt, kann sie sich darauf nicht erkennen. Die Frau, die sie seit ihrer Operation im Spiegel gesehen hat, hat ein anderes Gesicht. Das Gesicht der Frau, deren Augen sie bekommen hat.
Sydney weiß jetzt, dass sie hinter deren Geheimnis kommen muss, wenn sie jemals ein normales Leben führen will. Zu ihrer großen Überraschung schlägt sich Faulkner auf ihre Seite. Er hat in Erfahrung gebracht, dass die Spenderaugen von einer jungen Frau stammen, die in einem kleinen Dorf in Mexiko lebte. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg. Sie wissen nicht, dass sie auf eine Tragödie stoßen werden, die sie in ihren Grundfesten erschüttern wird. Und dass es nur die halbe Wahrheit ist: Auf Sydney und Faulkner wartet ein flammendes Inferno, die Hölle auf Erden ...
Produktionsnotizen:
Wie beurteilen wir, was real ist? Können wir unseren Augen trauen? Sind wir sicher, dass sie uns nicht täuschen, dass sie uns die Dinge wirklich so zeigen, wie sie sind? Wie können wir wissen, dass das Gesehene auch wirklich da ist? Mehr als 30.000 Amerikaner unterziehen sich jährlich Netzhaut-Transplantationen – eine Operation, die mittlerweile fast schon als alltäglich zu bezeichnen ist. Aber was wäre, wenn etwas Unvorhergesehenes geschehen würde? THE EYE folgt den erschütternden Erlebnissen der attraktiven Sydney Wells, die sich in die Hände von Experten begibt, bald schon aber feststellen muss, dass ihre neuen Augen sie mehr sehen lassen, als sie jemals gewollt hätte.
Sydney Wells, die Hauptfigur von THE EYE, ist keine alltägliche Filmheldin. Sie ist eine schöne und selbstbewusste junge Frau – und seit einem tragischen Unfall in ihrer Kindheit auf beiden Augen blind. Dennoch ist es ihr gelungen, ihr Leben erfolgreich zu meistern: Als begabte Konzertviolinistin feiert sie in Los Angeles Erfolge. Auf Drängen ihrer Schwester erklärt sich Sydney bereit, sich einer doppelten Netzhaut-Transplantation zu unterziehen, in der Hoffnung, ihr Augenlicht wieder zu erlangen. Doch die Operation hat einen anderen Effekt als erhofft: Sie ist Startschuss für eine albtraumhafte Odyssee, die Sydney an ihrer Gesundheit, Identität und Wahrnehmung zweifeln lassen. Erlebt sie das ungewöhnliche Phänomen der zellularen Erinnerung? Oder ist es etwas weitaus Bedrohlicheres, das die Grenzen ihrer Vorstellungskraft übersteigt und sich mit Gewalt in Sydneys Leben drängt? Für Jessica Alba, dem atemberaubenden Star von Erfolgen wie SIN CITY („Sin City“, 2006) oder den FANTASTIC FOUR-Filmen, war die Rolle der Sydney eine einmalige und aufregende Gelegenheit, ihre Klasse als Schauspielerin unter Beweis zu stellen und eine so vielschichtige wie differenzierte Figur zu erschaffen, mit der sich die Kinogänger voll und ganz identifizieren können.
„Sydney ist eine große Herausforderung für mich. Umfassende Vorbereitung war essenziell, um sie meistern zu können“, erzählt Jessica Alba. „Ich habe schon seit längerem nach dem richtigen Horror/Thriller-Projekt Ausschau gehalten. Die meisten, die man findet, sind simple Slasherfilme, die blutig um des Blutes Willen sind. Das finde ich vulgär. THE EYE ist anders. Die Geschichte hat Klasse, ist elegant und wunderbar geschrieben. Und Sydney ist eine absolut ungewöhnliche und interessante Person. Ihren Weg, ihr Verlangen danach, wieder sehen zu können, und all das, was sie danach durchzumachen hat, fand ich ungeheuer spannend.“
THE EYE basiert auf dem gleichnamigen asiatischen Horrorfilm aus dem Jahr 2002, geschrieben von Jo Jo Yuet-chun Hui, Oxide Pang und Danny Pang und inszeniert von den chinesischen Pang-Brüdern. Der Film erwies sich als internationaler Erfolg. Auch C/W Production wurde auf ihn aufmerksam und sicherte sich die amerikanischen Verfilmungsrechte. „Alle großartigen Filme haben gemein, dass im Mittelpunkt Figuren stehen, die etwas erreichen wollen, ob nun körperlich oder emotional“, sagt Paula Wagner. „Die von Jessica Alba gespielte Sydney will eine körperliche Behinderung überwinden. Nach einer Netzhaut-Transplantation merkt sie, dass sie neu entdecken muss, wer sie ist und wo ihr Platz in der Welt ist. Und sie muss lernen, wie man mit den emotionalen Veränderungen umgeht, die mit der neuen Situation einhergehen.“
Der ausführende Produzent Michael Paseornek merkt an: „Das asiatische Original findet sich auf vielen Bestenlisten von Kritikern und auch Horrorfans. Wir sind begeistert, diesen smarten Thriller mit Jessica Alba in der Hauptrolle – unser zweiter Film mit ihr binnen eines Jahres - neu erfinden zu können und zudem die Gelegenheit haben, mit so respektierten und kreativen Filmemachern wie Paula Wagner, Don Granger und ihrem Team bei C/W zu arbeiten.“ Bei der Entwicklung des Drehbuchs arbeitete Don Granger eng mit Sebastian Gutierrez zusammen. Er meint: „Es ist ein schwieriger Balanceakt, einen Film neu zu interpretieren, der international bereits so hohe Wellen geschlagen hat. Die Herausforderung besteht darin, unentwegt neue Wege zu finden, wie man das Original verbessern kann, gleichzeitig aber auch sicher zu stellen, dass man die Integrität der Geschichte nicht verletzt.“
Obwohl sich in THE EYE schließlich auch übernatürliche Dinge abspielen, dreht sich die Handlung doch um ein wahrhaftiges wissenschaftliches Phänomen, das man zellulare Erinnerung nennt. Der ausführende Produzent Darren Miller erklärt: „Menschen, die sich die Organe anderer Menschen verpflanzen lassen, neigen bisweilen dazu, die Eigenschaften des Organspenders zu übernehmen.“ Paula Wagner fügt hinzu: „Es kommt vor, dass man das Organ eines Rauchers erhält und dann das Bedürfnis entwickelt, zu rauchen. Oder man hat mit einem Mal ungewöhnlich großes Interesse an Sport und stellt dann fest, dass der Organspender ein riesiger Sportfan war. Natürlich ist THE EYE reine Fiktion. Aber er nimmt sich eines tatsächlich existierenden Phänomens an und spinnt daraus eine prickelnde Geschichte mit übernatürlichen Elementen.“
Bei der Suche nach einem geeigneten Regisseur für den Stoff stießen die Produzenten auf das französische Regieduo David Moreau und Xavier Palud, das gerade mit ILS („Them“, 2006), einem packenden, von ihnen geschriebenen Thriller über ein junges Pärchen, das in einem einsamen Landhaus von einer unsichtbaren Bedrohung terrorisiert wird, Aufmerksamkeit erregte. Von den vielen neuen Horrorprojekten, die sie in der Folge angeboten bekamen, war THE EYE ihr Favorit. „Uns gefiel, dass man hier an einem Stoff arbeiten konnte, der eigentlich nichts mit Übernatürlichem zu tun hat“, erläutert Moreau. „Er steckt voller Möglichkeiten, mit dem Verstand des Zuschauers zu spielen, ihm Dinge zu zeigen, von denen er nicht eindeutig sagen kann, ob sie real sind.“
Moreau und Palud waren beide der Meinung, dass es wichtig war, die ambivalente Haltung gegenüber dem Gesundheitszustand von Sydney aus dem Originalfilm zu übernehmen. Sydney ist fest davon überzeugt, dass die düsteren und verstörenden Visionen, die sie nach ihrer Operation hat, real sind. Ihr Arzt und ihre Schwester können nicht umhin, zu dem Schluss zu kommen, dass sie vor einem psychischen Zusammenbruch steht. Alba sagt: „Die Geschichte ist auf andere Weise gänsehauterregend als üblich, weil man als Zuschauer nie genau weiß, ob Sydney diese Dinge nun tatsächlich sieht oder ob sie ihren Verstand verliert. Dieser Balanceakt erlaubt es dem Publikum, die Geschichte mit ihren Augen zu erleben.“
„Ich glaube, dass das, was man nicht sieht, immer am spannendsten ist“, sagt Moreau. „Es geht wirklich darum, die richtige Balance zu finden, was man zeigt und was nicht. Man muss die Fantasie der Zuschauer beflügeln.“
Die französischen Regisseure erinnern sich noch genau an den Moment, an dem sie Alba zum ersten Mal trafen. „Sie kam in den Raum, und wir waren total beeindruckt von ihren Augen“, weiß Moreau. „Rein vom Aussehen war sie exakt so, wie wir uns Sydney vorgestellt hatten.“ Am Set waren die Regisseure besonders von Albas Talent beeindruckt – und davon, dass sie ausgesprochen gut vorbereitet zur Arbeit kam. „Während der Dreharbeiten überraschte sie uns jeden Tag mit ihrem Einsatz“, erinnert sich Moreau. „Sie war immer auf einer Augenhöhe mit uns.“
Alba stand vor der einschüchternden Aufgabe, das Publikum davon zu überzeugen, dass Sydney blind und eine virtuose Violinistin ist. Deshalb begann sie bereits vier Monate vor Drehbeginn mit ihren Vorbereitungen auf die Rolle. „Natürlich wollte ich den Film nicht deshalb machen, weil ich eine klassische Violinistin spiele“, lacht Alba. „Aber ich musste das überzeugend spielen, deshalb fand ich die Aufgabe sehr spannend.“ Und Paula Wagner sagt: „Jessica Alba ist eine talentierte Schauspielerin, die sich voll und ganz für eine Rolle einsetzt und diesen Einsatz während der kompletten Produktionszeit mit großer Integrität liefert. Sie ist ein Vollprofi und spielt die Figur mit Subtilität, Anmut und Authentizität. Es ist wirklich eine beeindruckende Darstellung.“
In dem Drehbuch gibt es einige Szenen, in denen Sydney ihre Violinekünste auf der Leinwand unter Beweis stellen muss. Die Regisseure bestanden darauf, dass man tatsächlich Jessica Alba beim Geigenspiel sehen müsste, anstatt sie einfach nur beim Mimen zu filmen. „Ich nahm meine ersten Violinestunden noch während des Drehs des zweiten FANTASTIC FOUR-Films“, sagt Alba. „Es dauerte Monate, bis ich heraus hatte, wie man den Bogen und die Geige richtig hält. Und das ist erst der Anfang. Ich spiele komplizierte klassische Stücke in dem Film, also musste ich auch lernen, wie man Noten spielt.“
„Es gibt kaum ein komplizierteres Instrument als die Violine“, meint Moreau, der selbst aus dem Musikbereich kommt und Klavier spielt. „Jeder Violinist wird ihnen bestätigen, dass man, wenn man das Üben nur zwei Tage vergisst, Monate braucht, um den Rückstand wieder aufzuholen. Wir hatten Glück, dass Jessica eine ausgesprochen lernbegierige Schülerin war.“
Eine ebenso große Herausforderung war es für Alba, eine blinde Frau zu spielen. Sie zog einige Zeit in die New Mexico Commission for the Blind (NMCB) und erhielt Training unter der Leitung eines ausgebildeten Bewegungsexperten. Greg Trapp, ausführender Leiter des NMCB, erklärt: „Sie durchlief das komplette Programm, das auch jemand mitmachen würde, der tatsächlich sein Augenlicht verloren hat. Das Team half ihr dabei, das Vertrauen aufzubringen, eine blinde Person überzeugend zu spielen, wie es vom Drehbuch für ihre Figur verlangt wurde.
Tapp und sein Team waren beeindruckt von dem Drehbuch und der Figur der Sydney Wells. Bereitwillig gaben sie Auskunft über viele Einzelheiten, was Sydneys Blindheit anbetraf, und stellten zudem eine Reihe von Requisiten zur Verfügung, darunter eine Blindenschrift-Prägevorrichtung und ein Gerät zum Notizen machen, wie man es häufig bei Blinden Zuhause findet. Trapp und sein Team wussten es zu schätzen, dass den Produzenten aufrichtig daran gelegen war, die Realität einer blinden Frau darzustellen. Trapp erklärt: „Uns gefällt an Sydney, dass sie als kompetente, leistungsstarke und gebildete Person dargestellt wird – als durch und durch normale Person, die zusätzlich eben zufällig blind ist.“
Alba fühlte sich vor allem inspiriert von der Zeit, die sie mit einer jungen Musikerin verbrachte, die seit ihrer Kindheit blind ist. „Ich war längere Zeit immer bei ihr und konnte mitverfolgen, wie sie mit anderen Menschen interagiert, wie sie eine Straße entlangläuft, sich mit ihrer Umwelt vertraut macht und sich allgemein ohne Schwierigkeiten durch ihr Leben bewegt.“ Diese Erfahrung half Alba, wie sie zugibt, eine ganze Reihe von falschen Vorstellungen, die sie vom Leben blinder Menschen hatte, zu korrigieren. „Die meisten Menschen, und dazu zähle ich mich selbst, wissen nicht im geringsten, was es bedeutet blind zu sein“, sagt sie. „Ich hatte eine gewisse Ahnung – und diese Frau führte sie ad absurdum. Sie lebt ganz normal mit Menschen, die sehen können, befindet sich mit sehenden Menschen im Wettstreit um Jobs – und kriegt sie.“
„Sydney ist eine sehr, sehr starke Figur. Wir wollten, dass das Publikum das in unserem Film spürt“, fügt Moreau hinzu. „Wir hatten nie die Absicht, sie als schwach oder hilflos darzustellen. Jessica bereitete sich sehr intensiv vor, um sie so echt und menschlich wie möglich zu machen.“
Für die Rolle des Dr. Paul Faulkner, ein Neuro-Spezialist, der Sydney bei ihrem Wechsel in die Welt der Sehenden hilft, hatten die Filmemacher Alessandro Nivola, bekannt aus FACE/OFF („Im Körper des Feindes“, 1997) und LAUREL CANYON („Laurel Canyon“, 2002), im Visier. „Dr. Faulkner hängt sich besonders in den Fall rein, weil Sydneys Zustand ausgesprochen ungewöhnlich ist“, sagt Nivola. „Er ist ein wissenschaftlich geerdeter Mensch und absolut skeptisch, was die Existenz übernatürlicher Phänomene anbetrifft. Also geht er davon aus, dass Sydney ein psychologisches Phänomen erlebt.“
Nivola, ein erklärter Fan des Debüts von Moreau und Palud, war begeistert von dem erklärten Ziel der Regisseure, THE EYE so realistisch wie möglich zu erzählen: „In Filmen, deren primäres Ziel es ist, dem Publikum einen Schrecken einzujagen, ist es ein echter Bonus, wenn man über den Thrill-Faktor hinaus noch eine echte Beziehung zwischen den handelnden Figuren schaffen kann“, sagt er.
„Wir könnten stundenlang von Alessandro schwärmen“, meint Moreau. „Ihm ging es wie Jessica: Er war gleich vom Drehbuch begeistert. Er hat hart daran gearbeitet, aus einem doch eher typischen Arzt eine originelle, sehr smarte Figur zu machen. Er kam mit unendlich vielen Ideen an, wie man der Rolle Tiefe verleihen könnte.“ Und Wagner fügt hinzu: „Alessandro peppt eine ansonsten ernste Rolle mit seinem wunderbaren jungenhaften Charme auf. Man spürte förmlich, wie er voll und ganz in der Figur aufging.“
Wie Alba verbrachte auch Nivola Wochen mit Recherchen. Er machte sich vertraut mit neuraler Psychologie und den Details des Berufs, den er vor der Kamera zu verkörpern hatte. „Die Vorbereitungszeit für einen Film war für mich schon immer der aufregendste Teil des gesamten Prozesses“, gesteht Nivola. „Die Möglichkeit zu haben, Menschen zu spielen, die über eine spezielle Fähigkeit oder Kenntnis in einem gewissen Feld verfügen, von dem ich keine Ahnung habe, erschien mir schon immer als optimale Gelegenheit, mir selbst etwas beizubringen oder eine Erfahrung zu machen, die mir ansonsten entgehen würde.“
„Ich war ganz besonders fasziniert von den neurokognitiven Tests, die mit Menschen angestellt werden, wenn sie erstmals mit einer Störung vorstellig werden“, fährt er fort. „Sie sind ungeheuer exotisch und exzentrisch und merkwürdig. Die Ärzte zögerten zunächst mir zu zeigen, wie genau diese Tests aussehen, weil sie Angst hatten, dass sie bei den wirklichen Patienten nicht mehr funktionieren würden, wenn man wüsste, wie sie ablaufen.“
Neben Dr. Faulkner ist ihre Schwester Helen die einzige Person, an die sich Sydney wendet, um Hilfe zu suchen. Sie wird von Parker Posey gespielt, die man aus DAZED & CONFUSED („Confusion – Sommer der Ausgeflippten“, 1993), BEST IN SHOW („Best in Show“, 2000) oder SUPERMAN RETURNS („Superman Returns“, 2006) kennt. Helen fühlt sich verantwortlich für Sydneys Unfall in der Kindheit, der ihr das Augenlicht geraubt hat. Deshalb hat sie ein besonderes Interesse an der Operation und der Heilung ihrer Schwester. „Bei Helen schwingt etwas sehr Trauriges mit“, erzählt Posey. „Helen hat ihr ganzes Leben lang schwer an ihrer Schuld zu tragen gehabt. Sie wollte immer schon das Schicksal ihrer Schwester verändern. Als es ihr schließlich gelingt, macht sie die Dinge damit noch viel schlimmer. Und ihre Schuld wächst entsprechend.“
„Parker hat großes Geschick beim Spielen ihrer Figuren“, merkt Paula Wagner an. „In einem Film wie THE EYE braucht man Figuren mit Tiefgang. Meistens fehlt es jedoch an Zeit, diese Tiefe angemessen zu etablieren. Dann ist es ein Segen, wenn man Schauspieler wie Parker Posey am Set hat.“
Posey war sehr beeindruckt von den Regisseuren Moreau und Palud. Sie sagt: „Sie stecken voller Leidenschaft und Enthusiasmus. Viele amerikanische Regisseure sind so zurückhaltend. Aber Xavier und David haben unglaubliche Ideen, und sie bekommen, was sie wollen. Ich respektiere sie sehr.“
Obwohl THE EYE in Los Angeles und Mexiko spielt, begann der Dreh in Albuquerque, New Mexico, um Zeit und Ressourcen zu sparen. Mit einem knapp bemessenen Zeitplan und einer ausgezeichneten künstlerischen Crew, darunter der alt gediente Ausstatter James Spencer, der für den Look klassischer Filme wie ROCKY („Rocky“, 1975) und POLTERGEIST („Poltergeist“, 1982) verantwortlich zeichnete, und Kameramann Jeffrey Jur wurde der Film in einer stillgelegten Fabrik, die zu einer Studiohalle umfunktioniert wurde, und zehn weiteren Sets, darunter die Old Santa Fe Railroad, die Innenstadt von Albuquerque, der Albuquerque National Dragway und der Isleta Pueblo, gedreht. Dann zog die Produktion nach Los Angeles um, wo unter anderem in der Innenstadt und der Royce Hall der UCLA gedreht wurde.
Beim Design von Sydneys Wohnung war es für James Spencer entscheidend, im Vorfeld zu recherchieren, wie blinde Menschen leben. Gleichzeitig fand ein ständiger Austausch mit den Regisseuren statt, wie man optimal ein Umfeld der Angst und Beunruhigung schaffen konnte. Spencer sagt: „Während der Vorproduktion luden George Trapp und seine blinde Frau 15 von uns zu sich nach Hause zum Abendessen ein, um uns zu zeigen, wie normal blinde Menschen leben. Sie sind wie du und ich, was es noch interessanter machte, Sydneys Apartment zu entwerfen. Es ging um die subtilen Unterschiede. Und dann musste ich noch einen Weg finden, die Wohnung unheimlich zu machen. Die Flure in der Wohnung sind leicht gebogen, gerade genug, damit das Publikum nicht sieht, was sich hinter der nächsten Ecke befindet. Das Spiel mit dem Unbekannten ist genauso beängstigend, wenn nicht sogar beängstigender, als das, was man sieht und kennt.“
Beim Erschaffen der visuellen Welt von Sydney arbeitete Kameramann Jeffrey Jur eng mit den Regisseuren zusammen, um sicher zu gehen, was ihre Perspektive sein würde. Mit einer Kombination aus Beleuchtungstechniken und einem bahnbrechenden Objektiv-Design war es Jur möglich, das Publikum mit den Augen der Hauptfigur sehen zu lassen und gleichzeitig den Grundton des Films zu etablieren, das Gefühl, dass Sydney ein Leben umhüllt von Dunkelheit führt.
Um den leicht irrealen Look des Films zu erzielen, wurde den Regisseuren von den Makeup-Künstlern Matthew Mungle, der an BEOWULF („Die Legende von Beowulf“, 2007), SPIDER-MAN 3 („Spider-Man 3“, 2007) und X-MEN: THE LAST STAND („X-Men – Der letzte Widerstand“, 2006) gearbeitet hatte, Richard Redlefsen, erfahren durch Großproduktionen wie INDIANA JONES AND THE KINGDOM OF THE CRYSTAL SKULL („Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“, 2008), PIRATES OF THE CARIBBEAN: DEAD MAN’S CHEST („Pirates of the Caribbean – Fluch der Karibik 2“, 2006) und UNDERWORLD („Underworld“, 2003), und dem Team von Asylum Visual Effects, das bei DÉJÀ VU („Déjà Vu – Wettlauf gegen die Zeit“, 2006), THE ISLAND („Die Insel“, 2005) und NATIONAL TREASURE („Das Vermächtnis der Tempelritter“, 2004) für die Effekte verantwortlich zeichnete, geholfen. Beim Entwurf der übernatürlichen Elemente war es wichtig, sich an der Subtilität der Geschichte zu orientieren und mit der Ambivalenz zu spielen, dass hier der Verstand der Hauptfigur auf den Prüfstand gestellt wird. So entstand eine fragile Balance aus praktischen Makeup-Effekten und Special Visual Effects, die in der Postproduktion hinzugefügt wurden. Bei der Arbeit mit Asylum und Mungle ging es den Regisseuren darum, mit den Effekten die Welt der Figuren zu verstärken und nicht von den inneren Konflikten, mit denen sie zu kämpfen haben, abzulenken.
Das Tüpfelchen auf dem I bei diesem Film, in dem es vor allem um eine visuelle Welt und die Macht der individuellen Wahrnehmung geht, war die Musik von Marco Beltrami, der u. a. die Scores von 3:10 TO YUMA („Todeszug nach Yuma“, 2007), LIVE FREE OR DIE HARD („Stirb langsam 4.0“, 2007) und THE OMEN („Das Omen“, 2006) komponierte, und das Sounddesign des dreifachen Oscar®-Gewinners Mike Minkler (DREAMGIRLS („Dreamgirls“, 2006), CHICAGO („Chicago“, 2002), BLACK HAWK DOWN („Black Hawk Down“, 2001)). Beltramis Musik hat starken Anteil daran, den mentalen und emotionalen Zustand der Figuren zu reflektieren. Produzentin Michelle Manning sagt: „Wenn man darüber nachdenkt, dann nimmt Sydney ihre Welt vor der Operation als Klangwelt wahr. Wenn man nicht sieht, müssen die anderen Sinne kompensieren. Also ist es im Verlauf des Films wichtig, dem Publikum dieselbe Hörschärfe zu vermitteln, indem man mit leichten Veränderungen des Soundkostüms exakt die Details herausfiltert, die auch Sydney wahrnimmt und die das normale Ohr nicht hören würde.“
Die Filmemacher sind überzeugt, dass sie mit Hilfe sorgfältiger Ausarbeitung ihrer Geschichte und der Figuren eine Vision geschaffen haben, die real und gleichzeitig surreal ist. Dabei aber nicht vergisst, für den ein oder anderen unvergesslichen Gänsehaut-Schock zu sorgen. Paula Wagner erklärt: „Ich glaube, THE EYE ist deshalb so effektiv, weil der Film Elemente besitzt, die den Fans von traditionellem Horror ebenso gut gefallen wie dem Publikum, das einfach nur einen guten und spannenden Thriller sehen will. Es gibt ein paar großartige Schreckmomente, die wirklich beängstigend sind, aber auf einer anderen Ebene entdeckt man eine unheimliche Qualität, die bei einem bleibt, wenn man das Kino schon längst verlassen hat. Denn bis zum Ende kann man sich nie ganz sicher sein, was real ist und was nicht. Es ist gruselig, wenn man sich vor Augen führt, dass die Geschichte auf einem real existierenden Phänomen basiert, das wirklich jeder im Publikum erleben könnte.“
Moreau und Palud gaben sich alle erdenkliche Mühe, alle Elemente von THE EYE, von den Darstellungen über das Score hin zur visuellen Gestaltung sorgfältig so zu schichten, dass sich das Gezeigte in einem atemberaubenden Finale entladen kann, das das Publikum unweigerlich mitreißt. Die letzten Momente des Films bringen endgültig Licht ins in die dunkle Reise einer jungen Frau an den Rand des Wahnsinns und zurück. „Ich glaube, das Publikum wird eine bestimmte Meinung haben, was sie im Kino erwarten könnte“, meint Jessica Alba. „Wenn sie das Kino verlassen, werden sie überrascht sein. Dieser Film ist komplexer, als er an der Oberfläche zunächst wirken mag. Ich hoffe, dass sich der Zuschauer stärker mit dem Film verbunden fühlt, als er es zunächst erwartet hat.“ |
MfG
Maestro |
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screeny30
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viiiiiieel text ^^
das was ich gelesen hab ist interessant, der Rest vielleicht auch, wer weiß
aber der film is cool (*schon gesehen hab*)  |
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Maestro
Produzent
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Weltweit hat der Film bisher 48.3 Mio US-Dollar eingespielt.
MfG
Maestro |
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ALRO 11
Kameramann
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Ist das jetzt ein "HIT" oder ein "FLOP" ?
Kann das ,bei diesen kleinen Produktionen, irgendwie schwer einschätzen.  |
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Maestro
Produzent
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Weder noch. Aber Gewinn machen sie damit reichlich, immerhin soll er nur
12 Mio gekostet haben. Da ca. 50% der Einnahmen an das Studio gehen hat
sich der Film mal ganz locker rentiert.
MfG
Maestro |
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kwirk
Hauptdarsteller
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Außerdem darf man nicht vergessen es ist ein Horrorfilm und die laufen in ganz anderen Dimensionen. Sie sind ja nicht familien kompatibel und müssen somit mehr auf die Jugend setzten. Es gibt ach da immer wieder ausnahmen, aber eher wenige. The Eye steht bei seinem Genre in nem guten MIttelfeld, Ring und Scream waren da echt extrema, normalerweise spielt horror eher noch weniger ein, da die Promotion auch eher schwach ist! |
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Maestro
Produzent
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| kwirk wrote: |
| Muss nicht langsam mal nen Deutsch Trailer kommen immerhin sind das keine 8 Wochen mehr! |
Es ist zwar wieder nur die synchronisierte Fassung des englischen Trailers, aber wer trotzdem reinschauen möchte kann dies nun tun: klick!
MfG
Maestro |
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Em
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Wird das dann die Synchronstimme von Jessica auch im Film sein?
Weil das ist doch nicht ihre Standardstimme, oder ... hört sich für mich so fremd an. |
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screeny30
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| Em wrote: |
| Wird das dann die Synchronstimme von Jessica auch im Film sein? |
also ich denke schon, dass es dann die Stimme im Film sein wird
| Em wrote: |
| Weil das ist doch nicht ihre Standardstimme, oder ... hört sich für mich so fremd an. |
also ich glaub auch nicht, dass es ihre "standard"-stimme ist, aber naja, wenn kann man nix machen
P.S. Die fieseste Stelle im Trailer ist immer noch die "Glas-Splitter ins Auge bekomm*-Szene  |
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Em
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Warum wird sie denn nicht wie sonst auch von Shandra Schadt gesprochen?!
Ist doch voll öde so ... total ungewohnt!
Da hat man sich doch Jahre lang an die Stimme gewohnt und dann kommt sowas.
Komisch komisch!  |
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Cameronxxx
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Die deutsche Stimme ist Schei**e!!! |
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SirGoliath
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Ist die selbe Syncronstimme wie in Fantastic Four  |
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FreakNation
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"Today I’m proud to be a freak.
And today we’re gonna make a stand, right here.
Who’s with me?"
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