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Woody
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Spanien schließt bei Urheberschaft der Anschläge niemanden ausDonnerstag 11 März, 2004 13:12 CET
Madrid (Reuters) - Der spanische Innenminister Angel Acebes kann nach eigenen Angaben bei der Urheberschaft mehrerer Anschläge in Madrid niemanden ausschließen.
"Wir schließen gar nichts aus", sagte Acebes am Donnerstag auf die Frage, ob er glaube, dass die ETA oder die El Kaida des Moslemextremisten Osama bin Laden für die Anschläge verantwortlich sei. Zuvor hatte die Regierung die baskische Separatistengruppe ETA für die Anschläge auf Pendlerzüge verantwortlich gemacht, bei denen mehr als 170 Menschen getötet wurden. Bekannt hat sich zu den Attentaten, bei denen auch mindestens 400 Menschen verletzt wurden, bislang niemand. Der Vorsitzende der verbotenen nationalistischen Basken-Partei Batasuna, Arnaldo Otegi, bezweifelte eine Täterschaft der ETA.
Quelle:http://www.reuters.de/newsPackageArticle.jhtml?type=topNews&storyID=473909§ion=news
Also wer das war, der gehört !!!
Die armen Menschen!!! Egal ob ETA oder El Kaida, sowas ist unerträglich!!!
Verdammte Schweine!!!
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Schnabeltier
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Jepp, das ist echt schlimm. Und es bringt doch keinem was, diese ganzen Terrortruppen sind so was von sch...
Vor allem ist Madrid irgendwie so nah, Amerika und Irak und so war alles noch irgendwie weit weg, aber Spanien, da war ich schon mal... das ist doch irgendwo erschreckend. |
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Apacha
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HI Leute,
Einige von euch wissen vielleicht, dass ich seit einanhalb Jahren in Spanien lebe, und hier sind alle wie traumatisiert. Heute ist bei uns in der Schule fast die Panik ausgebrochen, weil wir das Schulgebäude räumen muusten, Irgendwelche Vollidioten, kamen anscheinend auf die tolle Idee bei der Polizei an zurufen, und zu behaupten dass in einer von vier bestimmten Schulen eine Bombe ist. So viel ich weiß wurde keine Bombe gefunden aber die Schulen wurden trotzdem und der Unttericht ist ausgefallen.
Alle Spanier die ich kenne sind wie traumatisiert. In den Dörfen um uns herum und auch in meinem wären dieses Wochenende eigentlich große Feste gwesen aber die hat man jetzt vor Angst und trauer abgesagt. Alle Spanier sind wütend und betroffen, über die Geschehnisse in Madrid. Es gibt vile Spekulationen wer die Täter waren. Vieles deutet auf die ETA hin, vieles passt aber nicht in ihr Ursprüngliches Schema. Früher ahben sie immer gezielt getötet, eine Warnung gegeben und haben sich zu den Attentaten bekannt. Bis jetzt hat das noch niemand. Allerdings wird auch spekuliert, dass die ETA im Moment an einem tiefstand ist und sie deswegen so grausam gehandelt haben. Außerdem sind am Sonntag ja auch Parlamentswahlen. Könnte sein, dass die ETA noch so kurz vor den Wahlen beweisen wollte, dass diese Regierung nicht im Stande ist, seine Bürger zu beschützden. Falls es die ETA war, wird vermutet, dass sie sich vielleicht deswegen noch nicht für diesen Anschlag bekannt haben, weil sie damit noch warten wollen bis die Wahlen zu Ende sind. Auf jeden Fall sind das alles nur spekulationen und niemand weiß etwas genaues. Ich glaube, dass es das ist was die Leute auch so besorgt. Sie wissen nicht wer der "Feind" ist. Sie wissen nicht wer genau diese grausame Tat begangen hat und das macht ihnen Angst. Die Täter könnten schon wieder ihre nächste Tat planen. Un falls es wirklich ETA war und falls sie wirklich erreichen wollten, dass die Spanier an ihrer Regierung zweifeln, dann ahben die es geschafft. Ich höre Sätze wie: "Hätten sie doch ein paar von diesen Politikern abgeknallt als all diese unschuldigen Menschen." Und viele Leute sind besorgt. Meine Lehrerin hat heute einen Satz gesagt der mir nicht mehr aus den Kopf geht: Sie sagte: es köönte die al kaida gewesen sien oder es könnte ETA gewesen sein. Ich hoffe nur, dass es die ETA war. DEnn wenn raus kommt dass irgendwie Bin Laden seine Finger im Spiel hatte, da es auch ein 11 war, dann bekommt der Krieg wieder frischen AUfwind und nochmehr unschuldige Menschen müssen sterben.
Ich hoffe, ich habe die Situation hier in Spanien einigermaßen erklärt, und ich hoffe auch, dass es nicht noch mehr Anschläge gibt, und dass keine unschuldigen Menschen mehr sterben müssen.
Libe Grüße von Ines, die nicht verstehen kann wie manche Leute dann auch noch die Situation ausnutzen und irgendwo aus Spaß Bombenalarm geben. |
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Maestro
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Hält Madrid die Wahrheit zurück?
Neue Hinweise auf Islamisten als Bombenleger
Zwei Tage nach der verheerenden Bombenserie in Madrid erhärtet sich der Verdacht, dass die Urheber aus dem islamistischen Terrorlager kommen. Die Ermittlungsergebnisse nach den Anschlägen von Madrid deuten nach Einschätzung des spanischen Geheimdienstes auf islamische Terroristen als Täter hin. Zu "99 Prozent" seien Islamisten am Werk gewesen, zitierte der Radiosender Cadena Ser am Samstag einen Geheimdienstvertreter. Vermutlich habe eine Gruppe von zehn bis 15 Radikalen die Tat verübt, die das Land bereits wieder verlassen habe. Ob es um das Terrornetzwerk Al-Qaida gehe, müsse noch geklärt werden, weil die Organisation "mehr als hundert andere Organisationen oder Zellen zählt, die dahinter stecken können", zitierte der Sender den Geheimdienstvertreter. "Gewiss ist, dass wir an (der Theorie) islamischer Beteiligung arbeiten."
Der spanische Innenminister Angel Acebes hatte zuvor bekräftigt, dass die Regierung die baskische Untergrundorganisation Eta weiter als Hauptverdächtige betrachte, jedoch in beide Richtungen ermittelt werde. Unterdessen wurden die ersten der 200 Terroropfer zu Grabe getragen.
Geheime Spur im Internet
Norwegische Terrorismusexperten von einem Institut für Sicherheitspolitik, das auf die Erforschung von Al-Qaida-Originaldokumenten spezialisiert ist, haben im Internet einen Hinweis auf die Bombenanschläge von Madrid entdeckt. Das Dokument, das bereits im vergangenen Jahr auf einer arabischen Webseite veröffentlicht wurde, legt eine Beteiligung von Al-Qaida nahe. In dem Text wird Spanien wegen der Parlamentswahl als geeignetes Ziel für Anschläge genannt, um die US-geführte Irakkriegskoalition zu erschüttern.
"Wir müssen den größten Nutzen aus der Nähe des Wahltermins in Spanien im kommenden März ziehen", zitierte die norwegische Tageszeitung "VG" am Samstag aus dem Dokument. Spanien sei "das schwächste Glied" der Koalition und halte "maximal zwei oder drei Anschläge aus, bevor es sich aus Irak zurückzieht." Die anderen Verbündeten würden "wie die Dominosteine" umfallen, hieß es auf der Internetseite.
Thomas Hegghammer vom Norwegischen Forschungszentrum für Verteidigung sagte der Zeitung, zunächst hätten die Wissenschaftler vermutet, in dem 42 Seiten langen Text gehe es um geplante Attacken gegen Koalitionsstreitkräfte in Irak. "Aber die Hervorhebung der Wahl in Spanien lässt die Angaben angesichts der Anschläge in Madrid in einem neuen Licht erscheinen." Die staatliche Forschungseinrichtung bestätigte den Zeitungsbericht auf Nachfrage der Nachrichtenagentur AP.
Der anonyme Autor des Dokumentes kenne sich in der spanischen Politik gut aus, sagte der Wissenschaftler Brynjar Lia zu "VG". "Wir können nicht mit Sicherheit sagen, das der Text von Al-Qaida stammt. Wir haben aber auch keinen Grund, an seiner Echtheit zu zweifeln."
Fahndung nach Maskenmännern
Die Ermittlungen zu den Terroranschlägen in Madrid konzentrieren sich nach spanischen Polizeiangaben auf einen gestohlenen Lieferwagen, in dem am Donnerstagabend sieben Zünder und ein auf Arabisch besprochenes Tonband gefunden wurde. Nach den Worten eines ranghohen Polizeibeamten vom Samstag verdichten sich die Hinweise darauf, dass die bei den Anschlägen verwendeten Sprengsätze in diesem Fahrzeug transportiert wurden.
Ein Augenzeuge habe beobachtet, wie drei junge Männer aus dem Lieferwagen ausstiegen und Rucksäcke zum Bahnhof des Vororts Alcala de Henares trugen, sagte der Beamte der Nachrichtenagentur AP. Dem Zeugen seien die Männer aufgefallen, weil sie Skimasken getragen hätten.
Drei der vier Züge, in denen am Donnerstag Bomben explodierten, fuhren am Bahnhof von Alcala de Henares ab. Der vierte Zug passierte den Ort. Die Bomben waren nach Polizeiangaben in Rucksäcken versteckt.
Eta weist erstmals Täterschaft zurück
Die Zweifel an einer Urheberschaft der Eta wurden durch einen Bericht der baskischen Zeitung "Gara" weiter genährt. Ein Anrufer habe im Namen der Eta erklärt, die Gruppe habe mit den Anschlägen nichts zu tun, berichtete das Blatt, das schon mehrfach Erklärungen der Eta verbreitete. Es war das erste Mal, dass die Gruppe die Verantwortung für einen Anschlag zurückwies. Normalerweise meldet sich die Eta erst einige Wochen nach einem Anschlag mit einem Bekennerschreiben.
Sprengstoff-Theorie hinfällig
Auch die Theorie der spanischen Regierung von dem Eta-typischen Sprengstoff gerät immer mehr ins Wanken. Der Privatsender Cadena Ser berichtete, ein Anti-Terror-Ermittler habe angegeben, es handle sich dabei "nicht um einen gewöhnlich von der Eta verwendeten Sprengstoff". Vielmehr werde er "von einer anderen Terroristengruppe eingesetzt, die mit dem islamischen Extremismus in Verbindung steht".
Amerikaner schließen Al-Qaida nicht aus
US-Präsident George W. Bush schloss im Gespräch mit dem spanischen Fernsehen weder Al-Qaida noch die Eta als Urheber aus. Es gebe noch keine sicheren Erkenntnisse über die Hintermänner der Anschläge, betonten auch US-Außenminister Colin Powell und US-Generalstabschef Richard Myers. Der US-Oberbefehlshaber verwies jedoch darauf, dass Al- Qaida weiterhin über "bedeutende" Operationskapazitäten verfüge. Dank seiner "Anpassungsfähigkeit" habe das Terrornetzwerk auch die Festnahmen und die Tötung "vieler seine Führer" verkraftet. Das US-Außenministerium mahnte US-Bürger in Spanien zur Vorsicht.
Spanische Politiker klammern sich an Eta-These
Einen Tag vor der spanischen Parlamentswahl hat der Spitzenkandidat der regierenden Konservativen erneut die Eta für die Terroranschläge verantwortlich gemacht. "Ich verfüge über Fakten, die mich glauben machen, dass es Eta war", sagte Mariano Rajoy in einem am Samstag veröffentlichten Interview.
Für Aufsehen sorgte am Samstag ein Artikel der spanischen Zeitung "El Pais", wonach die spanische Regierung gleich nach der Bombenserie ihre Botschafter angewiesen habe, die Eta-These zu verbreiten.
Die Diskussion über die Hintergründe der Anschläge könnte nach Ansicht von Beobachtern den Ausgang der Wahl am Sonntag beeinflussen. Wenn die Wähler wie die Regierung die Eta für den Terror verantwortlich machen, könnte dies Rajoy, dem Kronprinzen von Ministerpräsident Aznar, den Rücken stärken. Die Konservativen stehen für ein kompromissloses Vorgehen gegen die baskische Separatistenorganisation.
Schenkt die Bevölkerung dagegen den Hinweisen auf eine Urheberschaft islamischer Terroristen mehr Glauben, so könnte dies Beobachtern zufolge die Empörung über Aznars Irak-Politik neu entfachen und den Sozialisten Wähler zuführen. Die arabische Zeitung "El Kuds el Arabi" hatte am Donnerstagabend von einem Bekennerschreiben im Namen der Al-Qaida berichtet. Darin werde Spanien ausdrücklich als Verbündeter Amerikas "in dessen Krieg gegen den Islam" bezeichnet. Aznar hatte gegen den Widerstand der großen Mehrheit der Bevölkerung die US-Invasion in Irak befürwortet und nach dem Krieg 1.300 Soldaten zur Friedenssicherung an den Golf geschickt. Dies löste in Spanien Massenproteste aus.
Elf Millionen gehen auf die Straße
In Spanien gingen am Freitagabend in einem beispiellosen Protest gegen Terror und Gewalt elf Millionen Menschen auf die Straße, das entspricht einem Viertel der Gesamtbevölkerung. Allein in Madrid versammelten sich bei strömendem Regen 2,3 Millionen Demonstranten. "Es regnet nicht. Madrid weint", sagte der 20-jährige Jorge Mendez. Die mehrere Kilometer lange Demonstration führten Ministerpräsident Jose Maria Aznar sowie Mitglieder des Königshauses an.
Zahl der Toten steigt auf 200
Nach der Anschlagsserie in Madrid ist die Zahl der Todesopfer auf 200 gestiegen. Ein Mann erlag am späten Freitagabend seinen schweren Verletzungen, wie die spanischen Behörden am Samstag mitteilten. Noch immer müssten 288 Verwundete in Krankenhäusern versorgt werden; 17 von ihnen schwebten in Lebensgefahr. Unter den Toten waren 33 Ausländer. Am Samstag wurden die ersten der 199 Todesopfer bestattet, wie das spanische Radio berichtete.
(N24.de, AFP, AP) |
Ich selbst glaube ja das es nicht die ETA war und die Regierung wirklich nur die Wahlen abwarten will bevor sie mit der ganzen Wahrheit rauskommt, ist zwar traurig, aber so ist das nunmal in der heutigen Zeit.
MfG
Maestro |
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Woody
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Also ich tippe auf auf die Islamisten...jetzt wurden ja 3 Marokkaner und 2 Inder verhaftet..das klingt nicht nach ETA, den baskischen Seperatisten! |
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Maestro
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Al-Qaida bekennt sich zu Terror-Anschlägen
Video-Band in Madrider Moschee gefunden
Unmittelbar vor Beginn der Parlamentswahl in Spanien am Sonntag ist ein angebliches Bekennervideo des internationalen Terrornetzwerks Al-Qaida aufgetaucht, in dem sich die Islamisten zu den Anschlägen von Madrid bekennen. In dem Video übernehme "ein arabisch gekleideter Mann" im Namen "des Militärsprechers von Al-Qaida in Europa, Abou Doukhan al Afgani" die Verantwortung für die Terror-Attacken, sagte Innenminister Angel Acebes. Die Echtheit der Aufnahme sei nicht bestätigt, betonte der Minister. Die Polizei nahm am Samstag fünf Verdächtige fest. Rund 34 Millionen Spanier waren zur Wahl eines neuen Parlaments aufgerufen.
Drei Marokkaner und zwei Inder festgenommen
Die Videokassette sei am Vortag in der Nähe einer Madrider Moschee gefunden worden, sagte Acebes am Sonntagmorgen. Darauf sei ein Mann zu sehen, der die Anschläge als Antwort auf die Zusammenarbeit Spaniens mit dem "Kriminellen (US-Präsident George W.) Bush und seinen Verbündeten" bezeichne. "Das ist eine Antwort auf die Verbrechen, die Ihr weltweit und konkret in Irak und Afghanistan begangen habt", zitierte Acebes die spanische Übersetzung der Botschaft.
Der Mann spreche Arabisch mit einem "marokkanischen Akzent", sagte der Innenminiseter weiter. Noch sei unklar, wer Afgani sei. "Seine Identität ist bislang weder von den spanischen, noch von den internationalen Geheimdiensten bestätigt worden."
Im Zusammenhang mit den Anschlägen hatte die spanische Polizei zuvor drei Marokkaner sowie zwei Inder festgenommen. Die Festnahmen erfolgten nach Angaben von Acebes in Madrid im Zusammenhang mit dem Verkauf eines Handys, das angeblich als Zünder für eine nicht explodierte Bombe dienen sollte.
Marokko schickt Sicherheitsexperten nach Spanien
Die Regierung in Rabat veröffentlichte die Identität der drei festgenommenen Marokkaner. Es handele sich um den 30-jährigen Angestellten Jamal Zougam, den 31-jährigen Mechaniker Mohamed Bekkali sowie den 35-jährigen Arbeiter Mohamed Chaoui, zitierte die amtliche marokkanische Nachrichtenagentur Map Kommunikationsminister Nabil Benabdellah.
Die drei Männer sollen einen Telefonladen in der spanischen Hauptstadt betrieben haben, verlautete aus informierten Kreisen in Rabat. Sie hätten eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung für Spanien. Eine Delegation ranghoher marokkanischer Sicherheitsvertreter sollte am Sonntag in Madrid eintreffen, wie Benabdellah der Nachrichtenagentur AFP sagte.
Bei der Anschlagsserie in mehreren Madrider Pendlerzügen waren am Donnerstag 200 Menschen getötet worden. Die spanische Regierung hatte zunächst die baskische Untergrundorganisation ETA verantwortlich gemacht, im Zuge der Ermittlungen aber auch einen radikalislamischen Hintergrund nicht mehr ausgeschlossen.
Auswirkungen auf die Wahlen in Spanien
Sollte sich dieser Verdacht erhärten, könnte dies auch maßgeblich die Parlamentswahl beeinflussen. Die Stimmung im Land könnte dann der regierenden Volkspartei (PP) des Wunschnachfolgers von Regierungschef José María Aznar, Mariano Rajoy, schaden, da die konservative Regierung in Madrid zu den entschlossensten Unterstützern des Irak-Krieges zählt. Spanien war gegen den Willen weiter Teile der Bevölkerung mit in den Krieg gezogen. Umfragen hatten Rajoy einen Sieg vorausgesagt, der PP zugleich aber einen Verlust der absoluten Mehrheit prognostiziert. Mehr als 30 Millionen Spanier sind zu Parlamentswahl aufgerufen.
Mehrere tausend Menschen versammelten sich in der Nacht zu Sonntag vor den Zentralen der Regierungspartei im ganzen Land und forderten eine rasche Aufklärung der Terroranschläge. In Madrid gingen etwa 4000 Menschen auf die Straße, in Atocha, wo zwei der Züge in Luft gesprengt wurden, bis zu 7000.
Wegen der Anschläge in Madrid wollte am Sonntagnachmittag in Berlin das Bundessicherheitskabinett zusammenkommen. Ein Regierungssprecher bestätigte entsprechende Informationen des ZDF. Im Kanzleramt versammeln sich demnach Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD), Außenminister Joschka Fischer (Grüne), Innenminister Otto Schily (SPD) sowie die Chefs von Bundesnachrichtendienst, Bundeskriminalamt und Verfassungsschutz. , um sich "gemeinsam ein aktualisiertes Bild der Lage" zu machen.
(N24.de, AFP) |
MfG
Maestro
PS: Hab ma nen extra Thread draus gemacht! |
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Woody
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Spaniens Wahlsieger will Truppen aus Irak abziehen
Montag 15 März, 2004 14:57 CET
Madrid (Reuters) - Der designierte spanische Ministerpräsident Jose Luis Rodriguez Zapatero hat angekündigt, die Beziehungen zu Deutschland und Frankreich nach den Differenzen in der Irak-Politik wieder verbessern zu wollen.
"Meine Regierung will vom ersten Tag an versuchen, und ich hoffe mit Erfolg, die Beziehungen zu Frankreich und Deutschland und allen anderen Ländern der Europäischen Union wieder auf eine hervorragende Basis zu stellen", sagte der Sozialisten-Chef am Montag nach dem Sieg seiner Partei bei der Parlamentswahl. Zudem solle seine Kritik an der Irak-Politik der USA auch das Verhältnis zu der Regierung in Washington nicht beeinträchtigen. "Meine Regierung will freundschaftliche Beziehungen zu allen Regierungen der Welt aufrechterhalten, natürlich auch zu den Vereinigten Staaten", sagte Zapatero.
Der 43-Jährige hatte zuvor erklärt, er wolle die rund 1300 im Irak stationierten Soldaten seines Landes abziehen, die dort die von den USA geführten Besatzungstruppen unterstützen. Ein Sprecher der US-Zivilveraltung im Irak nannte die Rolle der spanischen Soldaten in dem Golfstaat äußerst wichtig. "Offensichtlich ist Spanien ein wertvolles Mitglied der Koalition", sagte er. Die US-Regierung werde sich wahrscheinlich im Laufe des Tages dazu äußern.
Die Regierung des scheidenden konservativen Ministerpräsidenten Jose Maria Aznar war einer der wichtigsten Verbündeten der USA im Irak. Aznar hatte gegen eine Mehrheit der Bevölkerung den Krieg unterstützt, was Experten zufolge maßgeblich zu der Niederlage seiner Volkspartei bei der Wahl am Sonntag beigetragen hat.
Quelle:http://www.reuters.de/newsPackageArticle.jhtml?type=politicsNews&storyID=476076§ion=news
So das hat der Aznar nun von seiner Infounterdrückung!!! |
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Fan
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| Woody wrote: |
| So das hat der Aznar nun von seiner Infounterdrückung!!! |
Ich finde aber es ist eine Katastrophe, daß die Terroristen damit ihre Absicht erreicht haben. Dieses Beispiel wird dann wohl Schule machen: vor Wahlen ein großes Gemetzel veranstalten, damit das Wahlergebnis so sein wird, wie die Terroristen es haben wollen . |
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Woody
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Posted:
16.03.2004 08:44 |
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Stimmt Fan, so kann es sein...aber wer weiß wie es gewesen wäre, hatte
der Aznar gleich die Karten auf den Tisch gelegt!? Dann hätten die spanischen Wähler sich vielleicht nicht hintergangen gefühlt... |
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