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Woody
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| netzeitung.de wrote: |
Dorf in Kalifornien bei Erdrutsch verschüttet
11. Jan 09:22
Bei einem Erdrutsch ist in Kalifornien ein ganzes Dorf verschüttet worden. Zwei Tote wurden geborgen, zwölf Menschen gelten als vermisst.
Mindestens zwei Menschen sind im US-Bundesstaat Kalifornien bei schweren Unwettern ums Leben gekommen. Nach mehrere Tage dauerndem starkem Regen gab es in La Conchita, 113 Kilometer nordwestlich von Los Angeles, am Montag einen Erdrutsch. Ein ganzes Dorf wurde von Schlammmassen verschüttet. Zwei Menschen wurden tot gefunden. Zwölf Bewohner der Ortschaft gelten als vermisst.
Der Hügel über der Ortschaft La Conchita konnte laut der Feuerwehr die Wassermassen nicht länger fassen und ergoss sich in einem gewaltigen Strom über rund 20 Häuser der kleinen Gemeinde. Zahlreiche Bäume wurden mitgerissen.
«Man hörte die Leute schreien, und alle liefen so schnell wie möglich, um da rauszukommen», sagte Eine Augenzeugin. Die Behörden brachten rund 200 Menschen in Sicherheit.
Mutter lässt Kind fallen
Es war bereits der vierte Tag in Folge, an dem eine pazifische Sturmfront die Küste von Kalifornien überzog. Die für ihr mildes Klima bekannte Region wurde zum Überschwemmungsgebiet.
Nahe Los Angeles starb ein Kind, als Rettungskräfte versuchten, es gemeinsam mit der Mutter in enen Hubschrauber zu ziehen. Das Kind sei der Frau entglitten und später tot geborgen worden. (nz)
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"The only thing necessary for the triumph of evil is for good men to do nothing "-- Edmund Burke
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Blauling
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| n24.de wrote: |
Hunderttausende in den USA flüchten vor Hurrikan "Katrina"
Die Menschen im US-Bundesstaat Lousiana verlassen derzeit zu Hunderttausenden ihre Häuser, um vor dem nahenden Hurrikan "Katrina" zu fliehen. Experten rechnen mit der schlimmsten Naturkatastrophe in der Region seit Jahrzehnten.
"Katrina" fegte in der Nacht zum Montag immer weiter in Richtung der südöstlichen Küste am Golf von Mexiko und wird voraussichtlich am frühen Nachmittag (MESZ) die Touristenmetropole New Orleans zu treffen. Die Stadt liegt an manchen Stellen tiefer als der Meeresspiegel und ist daher besonders gefährdet.
80 Prozent haben die Stadt verlassen
Wenige Stunden vor dem Eintreffen des Hurrikans haben 80 Prozent der Menschen New Orleans verlassen, wie Bürgermeister Ray Nagin am Montagmorgen bekannt gab. Die meisten Einwohner folgten seiner Anordnung, sich rechtzeitig in Sicherheit zu bringen. Es war die erste Zwangsevakuierung in der Geschichte von New Orleans, wo 480.000 Menschen leben.
Für diejenigen, die die Stadt wegen Krankheit, mangels Auto oder aus anderen Gründen nicht verlassen konnten, wurde das Footballstadium "Superdom" als gigantische Zufluchtsstätte eröffnet. Bis zum Einbruch der Dunkelheit hatten sich bis zu 30.000 Menschen dorthin begeben.
Tödliche Gefahr
Nach Einschätzung des Hurrikan-Zentrums in Miami ist der Sturm der stärksten Kategorie 5 für Menschen, die die Gegend nicht rechtzeitig verlassen, eine tödliche Gefahr. Hurrikans der Kategorie 5 haben Windgeschwindigkeiten von fast 260 Kilometern pro Stunde. Gelangen die Stürme an Land, werden sämtliche Gebäude abgedeckt sowie Bäume und Schilder umgeweht.
Die Hurrikans schieben eine Flutwelle vor sich her, die den normalen Höchststand um sechs Meter übersteigen kann. Dadurch sind auch viele der Fluchtrouten für die Bevölkerung gefährdet. Das Wasser steigt etwa drei bis fünf Stunden, bevor das Auge des Sturms die Gegend erreicht.
Deutlich größer als die Vorgänger
Der Sturm nahm die Energie aus dem warmen Wasser des Golfs von Mexiko auf, teilte die US-Weltraumbehörde Nasa mit. Seit es Wetteraufzeichnungen gibt, sei es nur drei Mal vorgekommen, dass Hurrikans dieser Stärke auf das US-Festland trafen. "Katrinas" Umfang ist noch weitaus größer als der seiner Vorgänger ähnlicher Kategorie, hieß es. Damit drohten weit verbreitete schwere Schäden bis tief in das Inland hinein.
Das Hurrikan-Zentrum rechnet damit, dass der Kern von "Katrina" gegen 14 Uhr MESZ bei Grand Isle in Louisiana die Küste erreichen und dann etwa eine Stunde später über New Orleans ziehen wird, das völlig überflutet werden könnte. Daher war am Sonntag erstmalig die Evakuierung der Stadt angeordnet worden. Auch in den niedrig gelegenen Küstenabschnitten von Mississippi und Alabama wurden die Menschen aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen. |
wenn ich das alles so lese,wird einem ja schon fast übel,dieses jahr ist aber auch nich ohne,wobei Hurricans in den USA ja an der Tagesordnung liegen. Auf einigen Seiten wird berichtet,dass dort bis zu 8m hohe Flutwellen drohen etc - da kann man hier in Deutschland kaum abschätzen ob das ne übertriebene Aussage ist,oder wirklich wahr-geht mir zumindest so  |
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Woody
Regisseur
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Location: The Matrix
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Das Problem in New Orleans ist dazu, daß Teile der Stadt bis zu 5m UNTER dem Meeresspiegel liegen!!! Kommt es wirklich zu so einer hohen Flutwelle, dann gibt es maybe ein neues Venedig in den USA. Nur das dort dann ALLE Häuser unter Wasser liegen werden.
*DAumen drücke für die Menschen dort*
hf Woody  |
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Verbrechermütze
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Location: NDS
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Hab die Situation in New Orleans und Umgebung heute Nachmittag auf CNN verfolgt.
Es sollen fast eine Million Leute aus New Orlenas evakuiert worden sein,
ca. 10000 haben sich im Superdrome Stadion verkrochen und ca. 97000 waren insgesamt noch in der Stadt.
Laut Berichten sollen schwere Sachschäden und große Überflutungen sich ereignet haben.
CNN hatten Reporter live vorort, die bei Wind und Wetter Livebilder gezeigt haben.
Das Schlimmste soll überstanden sein.
cnn.com : Hurricane Katrin
Verbrechermütze |
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Blauling
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Auszug von N24.de
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Kriegsrecht in New Orleans
Auf den Straßen der überschwemmten Stadt New Orleans herrschen Gesetzlosigkeit und Chaos. Um der Plünderungen und Ausschreitungen Herr zu werden, verhängte der Bürgermeister das Kriegsrecht. Letzte Nacht zog er praktisch alle 1500 Polizisten vom Rettungseinsatz ab und wies sie an, stattdessen für Ordnung zu sorgen.
«Die Plünderer nähern sich den dichter besiedelten Gebieten, Hotels und Krankenhäusern. Wir werden das stoppen», sagte Nagin der Nachrichtenagentur AP. Aus New Orleans wurden Dutzende Raubüberfälle gemeldet. Die Plünderer benutzten Mülltonnen und Luftmatratzen, um ihre Beute wegzuschaffen, darunter Lebensmittel, Kleidung, Fernseher und Waffen. Ein Lastwagen mit Medikamenten für ein Krankenhaus wurde überfallen und ausgeraubt. Polizisten sagten, auf sie sei geschossen worden.
Außerhalb der Stadt bedrohte eine bewaffnete Bande einen Lastwagen, der mit Lebensmitteln, Wasser und Medikamenten beladen war. Daraufhin wurde in Gretna bei New Orleans ein Krankenhaus mit 125 bis 150 Patienten geschlossen. «Wir konnten die Sicherheit unserer Patienten und Mitarbeiter nicht mehr gewährleisten», sagte ein Kliniksprecher. |
ähm ja..hät irgendwie nicht damit gerechnet,dass das alles noch soo schlimm da wird,entwickelt sich ja langsam aber sicher zu nem globalen albtraum,dass eine supermacht wie die usa so in die knie gezwungen wird,bzw teile des landes dem in denen der 3ten welt ähneln was die zustände angeht -aber da kommt jetzt alles zusammen und in der summe isses fast nicht mehr vorstellbar. und trotz ihres eigentlich sehr guten frühwarnsystem und der rechtzeitigen evakuierungen noch so ne katastophe dann,ich hab das gefühl,dass is alles erst der anfang. verrückt wie die amis ja sind,fangen sie da dann demnächst was den artikelauszug oben betrifft wohl noch an mit panzern und co auf die leute loszugehen,teilweise zu recht,andererseits frag ich mich,ob die einsatztruppen dann wirklich nix besseres zu tun haben.
ich bin jedenfalls jedesmal wenn ich ntv und konsorten geschockt,wenn ich da livebilder sehe , wie das wohl ausgesehen hätte,wenn "katrina" da mit voller wucht drüber gefegt wäre?  |
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Fan
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Joined: 01 Jan 2003
Posts: 2226
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Ich habe allmählich das Gefühl, dass Indien mit der Tsunami-Katastrophe besser fertig geworden ist als die USA mit Katrina, obwohl die ja schon tagelang vorher Bescheid wussten. Die Gelder für den Katastrophenschutz wurden von Bush in den letzten Jahren drastisch gekürzt, weil er das Geld für den Irak-Krieg braucht. Die armen Leute in New Orleans, wie sollen die sich denn jetzt Lebensmittel und Wasser besorgen? Denen bleibt doch nur zu Plündern, wenn keine Hilfslieferungen kommen! |
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Maestro
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Posted:
02.09.2005 12:14 |
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Muss ich dir zustimmen Venti, was dort derzeit abgeht ist echt erschreckend. Und so langsam werden einige Politiker sich sicher wünschen das die Waffengesetze nicht so harmlos wären, denn wenn schon Rettungskräfte beschossen werden, dann läuft doch etwas verdammt falsch. Bin mal gespannt ob die Lage sich wieder beruhigt oder ob es noch weiter eskaliert ... ehrlich gesagt denke ich das letztere wird passieren.
MfG
Maestro |
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