KrazyKraut
Kameramann
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Location: Braunschweig / Niedersachsen
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Vor Ort auf der Galileo-7-Convention: Update
An diesem Wochenende fand wie schon berichtet die Galileo 7 statt.
Die Gäste der Galileo 7 2004 sind:
Patrick Stewart
alias Captain Jean-Luc Picard
aus "Star Trek: The Next Generation"
Nana Visitor
alias Kira Nerys
aus "Star Trek: Deep Space Nine"
René Auberjonois
alias Odo
aus "Star Trek: Deep Space Nine"
Garrett Wang
alias Harry Kim
aus "Star Trek: Voyager"
Vaugn Armstrong
alias Admiral Forrest
aus "Star Trek: Enterprise"
Patti Yasutake
alias Schwester Ogawa
aus "Star Trek: The Next Generation"
Manu Intiraymi
alias Icheb
aus "Star Trek: Voyager"
Reiner Schöne
Senator Bean in "(T)Raumschiff Suprise"
Esoqq aus "Star Trek: The Next Generation"
Janet Nemecek
Drehbuchautorin bei "Star Trek"
Larry Nemecek
Behind-the-Scenes-Kenner
Robert O'Reilly
Kanzler Gowron aus
"Star Trek: The Next Generation" und
"Star Trek: Deep Space Nine"
J.G. Hertzler
alias General Martok aus
"Star Trek: Deep Space Nine"
Patrick Kilpatrick
Diverse Rollen in
"Star Trek: Deep Space Nine" und
"Star Trek: Voyager"
Richard Arnold
"Star Trek"-Experte der ersten Stunde
Quelle: www.Trekzone.de
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G7: Opening Ceremony
Mit einer manifestierenden Lasershow, die den Zuschauer im Sitz gefesselt hat, mit einem auflockernden Film, in dem die Enterprise unbedingt vor dem Borgkubus bei der Galileo 7 ankommen will, und mit einem Tränen treibenden Rückblick auf das vielseitige "Star Trek"-Universum, begann heute mit einer kleinen Verspätung die Opening Ceremony der achten Galileo7-Convention, die unter dem Motto "Family Matters" steht.
Nachdem Con-Organisator Renè Ahlberg den Zuschauern einen Auffrischungskurs mit dem Thema "Beifall" gab, wurden die Stargäste auf die Bühne gerufen. Für jeden der 13 Gäste gab es dann natürlich einen kräftigen Applaus. Patrick Stewart (ST:TNG Picard) war noch nicht mit von der Partie, denn er kommt erst Samstagabend.
Ein kleines Highlight war der Auftritt von Manu Intiraymi (ST:VOY Icheb), der sich einen lang ersehnten Traum erfüllte. Er hat kurzerhand eine Seven of Nine Puppe aus dem Foyer mitgenommen und sie auf der Bühne vernascht. Sehr nett war auch der Auftritt der aufreizenden Nana Visitor (ST:DS9 Kira), die zusammen mit René Auberjonois (ST:DS9 Odo) einen filmreifen Kuss hinlegte, so dass Robert O'Reilly (ST:DS9 Gowron) vor Neid nur noch zu Boden fallen konnte.
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G7: Panel Manu Intiraymi
Manu Intiraymi alias Icheb aus "Star Trek: Voyager"
Am Samstagmorgen füllte sich so langsam wieder der Hauptsaal der Galileo7-Convention für das Panel des Gaststars Manu Intiraymi alias Icheb.
Eine frohe Gewinnerin des Co-Moderator Einschreibens hatte das Privileg den etwas verspäteten Manu anzukündigen. Auf der Bühne machte er es sich dann auf einem Barhocker bequem und beantwortete die an ihn gestellten Fragen zu seinen Zukunftsplänen, zu seinen momentanen Projekten und vor allem zu sich selbst.
Er sagte, dass er in der Vergangenheit schon mehrere Gastauftritte in zahlreichen Serien und Filmen hatte, aber in Zukunft bessere Rollen spielen werde. Im Januar beginnen die Dreharbeiten zum Film "Virgin Blood", in dem er einen wiedererwachten Vampir spielt.
Er hofft auch, dass er irgendwann einmal selbst Regie führen kann. Manu erzählte auch die ein oder andere lustige Geschichte zu Erlebnissen mit Fans und am Set. Mit einem Fan im Borgoutfit tauschte er Kostümerfahrungen aus. Er hat aber eindeutig gezeigt, dass er völlig anders ist als Icheb, denn er ist witzig, kann gut feiern und ist definitiv kein kalter Borg. Zu einer Frage über Trekkies meinte er, dass "Star Trek"-Fans intelligente und vernünftige Menschen sind, und Vorurteile nur auf höchstens 2 % der Fans zutreffen.
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G7: Jeopardy in Space
Die Klingonen "Martok und Gowron"
Langeweile kam bei dem Panel von Hertzler und O'Reilly nicht auf. Und wenn sich dennoch mal einer der Beiden langweilte, weil der andere von Fragen gelöchert wurde, vertrieb er sich die Zeit einfach mit einem Nickerchen oder Gymnastik. Wenn mal eine Frage länger brauchte, da sie erst, weil der Fragende kein Englisch konnte übersetzt werden musste, gab es halt solange Überbrückungsmusik. Im Duett. So zum Beispiel die Titelmelodie von "Jeopardy".
J. G. verriet ein großes Geheimnis im Laufe des Panels: Seine Initialen ständen für "Just garbage". Oder doch nicht? Ein anderes Geheimnis wollten die beiden Herzblut-Klingonen dann aber doch nicht verraten: Warum die Klingonen in "Enterprise" wie in TNG und DS9 aussehen und nicht wie in TOS? Darüber dürften sie nicht reden; griffen sie den Witz aus der Episode "Immer Ärger mit den Tribbles" ("Trials and Tribble-ations") auf
Die Bühnenpräsenz der beiden Klingonendarsteller und ihre Körperlichkeit ist enorm. Da können die Fotos in unserer Galerie die Realität nicht wirklich wiedergeben. Und statt sich zum Affen zu machen, machten die beiden sich zum Huhn. Nachdem sie gefragt hatten, was Chicken auf deutsch heißt und wie es ausgesprochen wird, legten sie sich mächtig ins Zeug, dieses schwierige deutsche Wort zu lernen; stellten fest, das es so klingt, wie die Laute einer Kuh. Dabei zogen sie Grimassen und zerquetschten ihr Gesicht.
John G. Hertzler und Robert O'Reilly sind wahrlich ein eingespieltes Team. Wenn denn mal einer im Laufe seiner Ausführungen die Frage vergaß, kein Problem: Wofür hat man seinen Partner. Mit jeder Situation konnte die Beiden umgehen und hatten einen Witz auf den Lippen.
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G7: Der echte Harry Kim
Garrett Wang alias Ensign Harry Kim "Voyager"
In seinem Panel von heute Nachmittag berichtete Garret Wang - der Harry Kim in der 4. "Star Trek"-Reinkarnation "Raumschiff Voyager" verkörperte - von seinem Treffen mit dem "echten" Harry Kim. Den hat er nämlich an Bord eines Flugzeugs zufällig durch einen Freund kennen gelernt. Der echte Harry Kim war nicht nur zufällig zur Zeit von "Voyager" im US-Fernsehen, in der Navy, er teilte sich auch den Rang mit dem beliebten "Star Trek"-Charakter. Eines hat jedoch der echte Harry geschafft, dass dem TV-Pendant verwehrt blieb: Er schaffte es bis in der Rang eines Lieutenant.
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G7: Das Gesicht lügt
Unser beliebter Wechselbalg Odo "Deep Space Nine"
Bei René Auberjonois merkte man sofort einen Unterschied: Er ist ein Hauptcharakter, durch und durch! Der Saal tobte als er die Bühne betrat. Nichts gegen Hertzler oder O'Reilly, aber wenn ein René Auberjonois die Bühne betritt, herrscht eine andere Atmosphäre.
Dennoch lieferte René eher ein ruhigeres Panel ab. Er redete über seine Arbeit - so zum Beispiel "Dance of the Vampire" - wie er bei "Star Trek" arbeitete und wie er mit dem Make-Up seiner Rolle klarkam. Roddy McDowall, der in den "Planet der Affen"-Filmen und der Serie Affen spielte, erzählte ihm, wie er es machte: Er dachte an das Geld.
René Auberjonois ist der Ansicht, dass die Maske im Grunde genommen auch kaum ein Hindernis darstellt. Jeder der dies erzähle, würde Quatsch behaupten. Wahre Emotionen würden ohnehin selten über das Gesicht transportiert. Die Körpersprache, Stimme und vieles mehr täten dies eher. Das Gesicht erzähle oft eher das Gegenteil.
Während René diese Ansichten zum Besten gab, konnte man sehen, welch Vollblutschauspieler er ist. Er beherrscht seine Gestik, seine Stimme, seine Mimik. Und dazu passte dann auch seine Rolle. Denn schließlich war diese ein Changeling - eben jemand, der sich verändern konnte.
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G7: Klingonen mal anders
Traditionell am zweiten Con-Tag wurde heute im Hauptsaal der Galileo7 der alljährliche Kostümwettbewerb abgehalten. Ganze 16 verschiedene Bewerber-Gruppen kamen auf die Bühne um ihren Auftritt von der dreiköpfigen Jury bewerten zu lassen.
Unter anderem wurde von einer klingonischen Gruppe das bekannte Schmerzstockritual durchgeführt, und parallel das gleiche Ritual mit schwulen Klingonen besetzt. Ebenfalls durfte man die Sängerin K'tinga Turner bewundern, das Klingonische Original der Beatles hören, den "Frankmann" als tanzenden Ghostbuster sehen und einen Mann im 50 Kilogramm schweren Borgkubus Kostüm bestaunen.
Die Gewinner vom letzten Mal, die Besatzung des Raumschiffs Trinity, begeisterten mit einer Musikshow, in der ein Klingone den Commander Donovan der Trinity als Schlagzeug benutzt, und die Nachtigal von Betazed ein angebliche wunderschönes Lied "vordenkt". Sie hielt sich das Mikrofon an die Stirn und tanzte.
Da die Veranstaltung etwas überzogen wurde, wird die Preisverleihung verschoben. Die Jury bestand aus Janet & Larry Nemecek und Richard Arnold.
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G7: Nana, charmant und privat
Nana Visitor alias Kira Nerys "Deep Space Nine"
Bevor Patrick Stewart (ST:TNG Picard) seinen ersten, von Fans lang ersehnten Auftritt auf der Galileo7 hatte, gab es ein weiteres Highlight der Convention: Ein bezauberndes Panel mit Nana Visitor (ST:DS9 Kira).
Charmant wie immer stellte sie sich den Fragen der Fans, die teilweise auch sehr persönlich waren. So wurde sie nicht nur nach ihren Hobbys und Lieblingsessen gefragt, sondern auch zu ihrem Verhältnis zu ihrem Ex-Ehemann Alexander Siddig (ST:DS9 Bashir). Offen erzählte die Schauspielerin, dass sie erst kürzlich eine Woche mit ihm in Las Vegas verbrachte und mit ihm einen Kurzurlaub am Great Barrier Reef in Australien verbrachte. Dort hätte sie sich niemals auf eines der kleinen Boote getraut, die Taucher auf das Meer hinausfahren, wenn sie vorher den Film „Open Water“ gesehen hätte, den sie später zusammen mit Siddig angesehen hat.
Natürlich sprach sie auch über ihre Zeit bei „Star Trek: Deep Space Nine“. Immer, wenn sie in ihre Rolle als Intendantin aus dem Spiegeluniversum schlüpfte, schienen sich mehr und mehr Leute auf dem Set zu versammeln. Eine der größten Herausforderungen für sie war die Baseball-Episode „Take me out to the Holosuite“, da sie nie zuvor Baseball gespielt hatte. Dank eines harten Trainings schaffte es sie beim Dreh dann doch, zum ersten Mal in ihrem Leben einen Baseball mit dem Schläger zu treffen und wurde wie ein Gewinner der World Series gefeiert.
Fans von „Dark Angel“ haben sich vielleicht schon immer gefragt, wieso Visitors Charakter Madame X in der Serie hinter den Kindern her war. James Cameron verriet der Schauspielerin, dass Madame X über 100 Jahre alt ist, was man später in der Serie erfahren hätte. Sie benutzte ein Serum dieser Kinder, um sich jung zu halten, und wollte deshalb deren Körper für wissenschaftliche Zwecke.
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G7: Stewart sorgt für Standing Ovations
Patrick Stewart alias Jean Luc Picard "The Next Generation"
Schon vor dem Moment, an dem Patrick Stewart die Bühne betrat, war jedem im Publikum hundertprozentig klar, dass der Höhepunkt des Abends, wenn nicht sogar der Höhepunkt des Convention-Jahrs bevorstand. Das lag nicht zuletzt daran, dass Veranstalter René Ahlberg in seiner Anmoderation mehrfach darauf hinwies. Kaum hatte er die Bühne verlassen, wurde ein schnell geschnittenes, mit Techno-Rhythmen unterlegtes Video gezeigt, dann sagte eine dunkle Stimme: "Gallileo Conventions proudly presents Mister Patrick Stewart."
Es klingt wie ein Klischee, wenn man sagt, der Saal tobte, aber genau so war es. Niemand blieb mehr sitzen, die ersten Reihen sicherlich aus Begeisterung, die hinteren wohl auch, um den lang erwarteten Gast überhaupt sehen zu können. Ganze zwei Minuten lang wurde Patrick Stewart so gefeiert, dann überraschte er das Publikum zuerst mit einigen Worten deutsch und mit der Bitte, das Startvideo doch noch einmal zu zeigen. Die Technik folgte seinem Wunsch prompt, zeigte das Video jedoch rückwärts und ohne Ton. René Ahlberg kommentierte die Situation genial: "You asked for the video, Patrick", sagte er, "not for the audio. Germans are very precise."
Im zweiten Anlauf klappte es dann mit der Ausstrahlung, und das Panel konnte beginnen. Stewart sprach über seine Emotionen bei der letzten Szene der letzten TNG-Folge, über die bevorstehenden Dreharbeiten zu "X-Men III" und über seinen Englischlehrer, der ihn im Alter von zwölf Jahren dazu brachte, Shakespeare zum ersten Mal laut vorzulesen und prägend für seine spätere Karriere sein sollte. Diesem Lehrer wird er im November die Ehrendoktorwürde einer englischen Universität verleihen, was er als einen der Höhepunkte seines erwachsenen Lebens betrachtet. Über seine zukünftigen Pläne sprach er ebenfalls und erwähnte in diesem Zusammenhang, dass er eine Verfilmung des "Händlers von Venedig" plante. Die Dreharbeiten hätten eigentlich schon in diesem Jahr beginnen sollen, mussten aber um zwölf Monate nach hinten verlegt werden, da Al Pacinos Verfilmung des gleichen Stoffs diesen Herbst in die Kinos kommt.
Sprachlos war Stewart während seines Panels nur ein einziges Mal, als ein Fan ihn fragte, weshalb er Shakespeare mag. Er suchte einen Moment nach den richtigen Worten, dann erklärte er ihr, dass es für ihn unmöglich sei, Shakespeare nicht zu mögen.
Das Panel beendete er schließlich nach einer Dreiviertelstunde mit einem ergreifenden Monolog aus Shakespeares "Der Sturm" und dem begeisterten Applaus der anwesenden Fans. Jahrelang hatten einige auf einen Auftritt Stewarts gewartet.
Es hat sich gelohnt.
Quelle: www.SF-Radio.net
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Ich kann nur jedem mal empfehlen sich die sehr interessanten und vor allem lustigen Sachen der Trek Stars mal anzuhören. Is wirklich ein Genuss!  |
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