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Stevie
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Mit diesem Thema wollte ich mal eine neue Diskussion vorschlagen. Was tut ihr für die Sicherheit bzw. Sicherung eurer kostbaren digitalen Daten? Macht ihr regelmäßig Backups auf CD/DVD-Rohlinge oder andere externe Speichermedien? Oder benutzt ihr entsprechende RAID-Lösungen? Wie sieht's aus? Was würdet ihr empfehlen?
Oder schert ihr euch gar nicht, um solche Probleme, und nutzt euren Computer nur zum "professionellen" Spielen oder Surfen in der TV-Community?  |
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Maestro
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Ich spreche meinen Festplatten täglich gut zu, bis auf einen Ausfall, der sich aber angekündigt hatte, ging das bisher immer gut.
MfG
Maestro |
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Pjack
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@Stevie
Raid erhöht niemals die Datensicherheit, sondern ist seit jeher nur eine Verfügbarkeitslösung (ausgenommen Raid 0).
Raid 1/5/10 ist imo. nur für Server interessant, die wirklich 24/7 verfügbar sein müssen.
Dem normalen Heimnutzer kann man von Raid nur abraten, den Raid ersetzt ein Backup nicht, da Raid nicht vor versehentlichem Überschreiben, Viren, Bedienfehlern, Dateisystemfehlern, Umwelteinflüssen etc. schützt, sondern nur vor dem Ausfall einer Platte.
Als normaler User kommt man besser, wenn man manuell oder softwarekoordinierte Backups auf verschiedenen Volumes erstellt, am besten auf einer externen Festplatte, die nur zum Erstellen oder Laden der Backups am Computer angeschlossen wird.
Genau das gleiche kann man imo. von CD- und DVD-Rohlingen halten, die Lebensdauer ist gering und die Fehlerrate hoch, wenn es wichtige Daten sind sollte man sowas meiden.
Wenn auf Silberlinge, dann auf DVD-RAM, die haben eine recht hohe Lebensdauer im Vergleich zu DVD-RW zB.
Meine wirklich wichtigen Daten befinden sich auf drei verschiedenen Rechnern, allerdings kommt ein komplettes Backup nicht in Frage, da ich dafür einfach nicht den Speicherplatz hätte.
Wobei bei mir auch noch keine Festplatte unerwartet ausgefallen ist und Daten ins Nirwana gerissen hat. |
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Maestro
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Von DVD-R kann ich auch nur abraten. Mein Vater hatte die Urlaubvideos draufgebrannt und nie angeschaut. Nach ungefähr 2 Jahren ohne Nutzung wollte er mal eins anschauen, daraufhin musste er feststellen das fast alle DVDs nicht mehr gingen. Er hatte die Videos aber zum Glück noch auf den Bändern der Kamera gesichert gehabt. Seitdem hat er übrigens eine externe Festplatte mehr.
MfG
Maestro |
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Stevie
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@Pjack: Ich selbst habe zumindest aus zwei meiner Festplatten ein kleines RAID-1-Sytem (Mirroring) am laufen, nur für den Fall dass sich eine Festplatte mal verabschiedet oder Fehler beim Schreiben produziert. Allerdings hast du natürlich völlig Recht damit, dass eine derartige Lösung überhaupt nicht vor Bedienfehlern und Viren schützt.
@Maestro: Handelte es sich bei den DVD-R um Rohlinge ein und desselben Herstellers oder glaubst du wirklich, dass dies ein generelles technologisches Problem ist? |
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Maestro
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Es waren Rohlinge von verschiedenen Herstellern, sowohl billige Spindelware als auch teure Rohlinge.
MfG
Maestro |
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Stevie
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Na, das ist dann aber wirklich krass! Nach nur 2 Jahren fast alle kaputt?!
Wie sieht es denn generell mit der Haltbarkeit von optische Medien, wie CDs und DVDs, aus technologischer Sicht aus? Kennt sich da jemand aus? |
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Maestro
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Ich zitiere mal von Wikipedia:
Der Medienhersteller Imation gewährt auf CD-R, CD-RW, DVD-R, DVD-RW, DVD+R, DVD+RW, DVD-RAM derzeit eine Garantie von zehn Jahren. Dies gilt allerdings nicht für die Daten, sondern beschränkt sich auf die haptischen Bauteile. Zur Langzeitarchivierung sind oben genannte DVD-Fomate bis auf eines nach einhelliger Expertenmeinung nicht geeignet. Verbatim bietet sogar eine lebenslange Garantie, die allerdings in Deutschland nicht gilt (aber sehr wohl in Österreich und der Schweiz). Diese gilt für alle von Verbatim hergestellten optischen Datenträger, deckt allerdings nur Herstellungsfehler ab, jedoch nicht normale Abnutzung und unsachgemäße Behandlung. Im ungünstigsten Fall können DVD±R und DVD±RW auch schon nach wenigen Monaten Datendefekte aufweisen. Lediglich die DVD-RAM muss ihrer Spezifikation zufolge eine Datensicherheit von 30 Jahren garantieren.
MfG
Maestro |
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Pjack
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@Stevie
Hättest Du die beiden Platten einzeln laufen und würdest manuell oder per Software die Daten auf beiden Festplatten aktuell halten, hättest Du ein richtiges Backup mit allen Vorteilen und wärst vor dem Ausfall einer Platte sowie vor anderen Ausfallgründen geschützt.
Klar, ein Raid 1 ist praktisch, aber aus den oben genannten Gründen nutze ich es nicht.
Rohlinge waren ja eigentlich noch nie wirklich sicher für Daten.
Man muss sie vor Kratzern, Schmutz, Hitze, Sonne und was weiß ich nicht noch alles Schützen, dazu kommt noch, dass auf einem Rohling immer Fehler enthalten sind.
Die Fehlerkorrektur des Lesegeräts bügelt diese wieder aus, solange die Fehlerrate nicht zu hoch ist.
Aktuelle Tests von Stiftung Warentest haben ergeben, dass bei fast allen aktuellen DVD-Rohlingen die Fehlerrate sehr hoch ist, was die Wahrscheinlichkeit verringert, dass die DVD nach ein paar Monaten wieder fehlerfrei gelesen werden kann.
Wenn man schon wichtige Daten auf Rohlinge brennt, sollte man alles tun, die Fehlerrate gering zu halten:
-vernünftigen Brenner nutzen (damit meine ich sicher nicht Brenner von Samsung und LG, die allesamt eher durchschnittliche Ergebnisse liefern)
-ordentliche Rohlinge, die zum Brenner kompatibel sind
-langsam brennen, am besten mit vierfacher Geschwindigkeit (umso langsamer die Brenngeschwindigkeit, desto besser das Ergebnis) |
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Stevie
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@Maestro: Also das mit den 30 Jahren für DVD-RAM ist für mich wirklich überraschend. Ob die Hersteller das wirklich einhalten können? Zum Vergleich Solid-State-Speicher (Flash) sollen ja eine Haltbarkeit von ca. 10 Jahren haben.
@Pjack: Ich habe speziell mit den Brennern von LG nur gute Erfahrungen gemacht und noch nie Probleme gehabt. Es ist natürlich klar, dass man seinen Brenner dabei nicht auf höchsten Tempo brennen lassen darf. Aber mit "optimaler" vierfacher Geschwindigkeit waren meine Ergebnisse bisher völlig okay, zumindest was die Fehlerrate beim Brennen ging. Aber auch materialbedingte "Zersetzungserscheinungen", wie von Maestro beschrieben, habe ich bei mir Gott sei Dank noch nie feststellen müssen. |
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Pjack
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Gut, ich wollte nicht ausdrücken, dass Brenner von LG und Samsung kompletter Müll sind, zumahl die ja auch Geräte haben, die deutlich mehr als 30-40 Euro kosten.
Plextor und Pioneer bauen aber Brenner, die in der Regel bei höheren Geschwindigkeiten niedrigere Fehlerraten hinbekommen.
Ich nutze aber auch nur die 30 Euro-Teile von Samsung (ein LG ist mir schon mal abgeraucht ), da ich eigentlich nur ein Laufwerk zum installieren von Windows benötige.
Den Rest hab ich alles auf der Festplatte, ich hasse es, erst die DVD aus dem Schrank zu suchen, den Silberling rauszufummeln und ins lahme Laufwerk einzulegen.
Dann noch möglichst sanft behandeln, nicht rumliegen lassen etc...
Also hab ich wirklich jede meiner CD's und DVD's auf dem Rechner, Spiele, Filme, Musik etc., kA. ob das überhaupt legal ist, aber solange ich das niemanden sonst zur Verfügung stelle fühle ich mich zumindest nicht als Raubkopierer.
Momentane Festplattenkapazität: Ca. 3 Terabyte.
Das schließt ein Komplett-Backup natürlich wunderbar aus.  |
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Maestro
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| Pjack wrote: |
| Momentane Festplattenkapazität: Ca. 3 Terabyte. |
Was will man denn mit 3 TB? Irgendwas muss ich falsch machen, habe 130 GB Kapazität in meiner Kiste, davon sind nur 80 GB belegt.
MfG
Maestro |
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Stevie
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Na ja, wenn du, wie Pjack sagt, alle deine DVD-Filme auch auf Festplatte kopierst. Ich für meinen Teil nehme hin und wieder einen Film aus dem Fernsehen auf. Da kommt auch schnell was zusammen (ca. 3,5 GB pro Film).
Bisher habe ich meine Filme immer auf DVD+R gebrannt um wieder Platzfreiheit auf meiner Festplatte zu haben. Aber wenn die DVDs jetzt schon nach ein paar Jährchen kaputt gehen?!  |
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Pjack
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Richtig, mit den ganzen Kopien kommt man sehr schnell auf erstaunliche Datenmengen.
Außerdem bin ich sowieso notorischer Datensammler, ich hab zB. noch Savegames von Spielen, die ich vor zig Jahren mal gespielt hab.
Mein Bilderordner ist inzwischen auch bei 13 Gigabyte angekommen.
So läppert sich das halt zusammen.
Und bevor ich was auf DVD brenne kauf ich mir eine weitere Platte, je nach Modell zahlt man aktuell 12-25 Cent pro Gigabyte, klar, mit Lidl-Rohlingen kommt man da billiger, dafür hat man weniger Sicherheit und keinen ständigen Zugriff.
Zumahl der Aufwand, alles auf DVD zu brennen doch recht beträchtlich ist.
Dazu kommen dann noch alle möglichen Spiele, Musik etc. und schon ist mein bei gigantischen Datenmengen.
Aber bei meinen 3 TB ist natürlich auch nicht alles voll, insgesamt sind ca. noch 500 GB frei. |
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Stevie
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Ich nehme mal an, du nimmst dann dafür externe Festplatten. Wie sieht eigentlich die typische Datenhaltbarkeit einer normalen Festplatte aus? Dazu gibt's irgendwie nirgends konkrete Angaben. Trotzdem sollten doch diesbezüglich Studien gemacht worden sein. |
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Pjack
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Nö, ich hab nur eine externe Platte, und die hat nur 80 GB.
Das ganze ist bei mir aber natürlich über mehrere Rechner verteilt, das meiste ist eh in meinem Server.
Mal ne kleine Auflistung:
-2x 750 GB
-1x 320 GB
-4x 250 GB
-1x 80 GB
-1x 60 GB
_________
=2960 GB
Man muss aber auch noch bedenken, dass jeder der Rechner nochmal ein eigenes Betriebssystem hat, ich an meinem Hauptrechner mit XP und Vista parallel arbeite und ich noch die Videos bearbeite, die meine Schwester mit ihrer Kamera macht.
Da kommt man auch sehr schnell auf erstaunliche Datenmengen.
Festplatten bestehen bekanntermaßen aus verschiedenen mechanischen Teilen, die auch unterschiedlich lange leben.
In der Regel geht man von ca. 50.000 Startzyklen aus, eine eigentliche Beschränkung der Laufzeit ist mir nicht bekannt, wenn es sie gibt wird sie aber entpreschend groß sein.
Die Platter in der Platte sind verschleißfrei, sie könnten praktisch endlos arbeiten.
Es geht eben oft die Mechanik, wie der Lesearm und der Antriebsmotor kaputt, manchmal auch die Elektronik.
Dann kommt es natürlich noch auf die Umwelteinflüsse an, die Temperaturen müssen stimmen. Kälte ist in der Regel wohl schädlicher als Hitze, bis 50° C dürfen die meisten Festplatten vom Hersteller aus warm werden.
Am unvorteilhaftesten sind natürlich hohe Temperaturschwankungen.
Meine älteste noch funktionierende Platte ist eine bald fünf Jahre alte Maxtor, die verrichtet ihren Dienst inzwischen im Rechner meiner Schwester.
Hin und wieder sollte man mal die SMART-Daten der Festplatten anschauen, zB. mit Speedfan oder Everest Ultimate.
Die Festplatten erstellen selbstständig Protokolle, zB. über defekte und daher ausgelagerte Sektoren, Geschwindigkeit des Anlaufens und der Temperaturen etc.
Mit oben genannten Programmen kann man sich diese Anschauen, Auffälligkeiten werden einem angezeigt.
Wenn die relevanten Werte schlecht sind kann man sich zumindest schon mal seelisch auf einen Ausfall vorbereiten, obwohl es natürlich nicht heißen muss, dass die Platte in der nächsten Minuten den Geist aufgibt, da das teils sehr langfristige Daten sind. |
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Stevie
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Boah, da hast du ja richtig große Platten in Benutzung. Ich müsste mir wahrscheinlich erstmal 'nen neuen PC kaufen, um solche Boloide überhaupt ansprechen zu können.
Ich meinte nicht die mindest Betriebsdauer, die wird ja mittlerweile von einigen Herstellen angegeben. Nein, ich meine, angenommen du erstellst eine Sicherungskopie deiner Daten auf eine (externe) Festplatte und packst die dann über Jahre in den Schrank. Wie lange wird die Datenintegrietät bei magnetischen Speichermedien ungefähr erhalten bleiben, bis auch hier erste Verluste auftreten?
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Pjack
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Ich kann da auch nur schätzen, aber es sollte schon sehr lange dauern, bis die Datenintegrität nicht mehr gegeben ist.
Die Platter sind ja eigentlich aus einem magnetisch sehr hartem Material, ich denke wir sprechen hier von Jahren wenn nicht gar Jahrzehnten. |
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Stevie
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Die Härte des Material ist ja nicht der entscheidene Faktor, sondern die Entmagnetisierung der Platten, sei es intrisisch oder durch kleinste magnetische Umwelteinflüsse.
Ich habe jetzt mal bei Wikipedia nachgelesen. Dort steht, dass die Haltbarkeit von Magnetbändern im Bereich von etwa 10 bis 30 Jahren liegt, bis es zu einer Entmagnetisierung kommt. Bei Festplatten sollte es ähnlich sein. Trotzdem wird eine genaue Haltbarkeit der gespeicherten Daten von den Herstellern nicht angegeben. |
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Crna Gora
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Das Thema "Datensicherung und ich" ist ein Kapitel für sich. Sagen wir mal, dass ich mich einige Male zu Tode geärgert habe, dass ich meine Daten nicht gesichert habe. Ständig habe ich mir gesagt: "Ich mach das morgen, wird schon nichts passieren." Naja, ein klarer Fall von Denkste.
Ich hatte ein und denselben Rechner über fünf Jahre und musst einige Male formatieren. Da sind auch viele Daten verloren gegangen. Letzte Woche habe ich ihn dann gegen einen in etwa gleichwertigen, ein bisschen mehr Arbeitsspeicher und eine zweite Festplatte, ersetzt. Nun habe ich auf der einen Festplatte meine Daten und auf der anderen das Betriebssystem und das ein oder andere Programm. So hoffe ich erstmal über die Runden zu kommen.
Nehmen wir mal an, dass ich die Daten von den letzten fünf Jahren noch hätte... Dann wäre ich inzwischen bestimmt bei 60 GB jugoslawischer Musik (Wirklich wahr. Meine Schwester ist eine Fanatikerin in der Beziehung. ) und einigen Gigabyte Bildern. Nicht zu vergessen die FM-Reihe von 2003 an. Und seit dem FM 07 mit vielen Erweiterungen in Form von Spielerbildern, Wappen, Stadionbildern, etc. Mein FM 08-Ordner hat jetzt ca. 7 Gigabyte. Und da sind bei Weitem noch nicht alle Erweiterungen drin. Da kommt also eine Menge zusammen. Wenn ich aber sehe was Pjack da so auf dem Kerbholz hat, dann wird mir das schon unheimlich. Erst gestern haben wir über eine 100er DVD-Spindel mit 4,7 Terabyte geredet gehabt und wer jemals soviele Daten hat um die alle zu füllen. Jetzt wissen wir es.  |
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Stevie
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Na ja, die Trennung von Betriebssystem und Daten ist doch sowieso Pflicht. Zumindest zwei verschiedene Partitionen sollte man sich zu diesem Zweck immer einrichten.
PS: Aber für 4,7 TByte bräuchtest du doch mindestens 1024 gewöhnliche DVD-Rohlinge?!  |
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Crna Gora
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| Stevie wrote: |
| Na ja, die Trennung von Betriebssystem und Daten ist doch sowieso Pflicht. Zumindest zwei verschiedene Partitionen sollte man sich zu diesem Zweck immer einrichten. |
Wieder so eine Sache bei der ich mir gesagt habe: "Mache ich das nächste Mal". Glaubt es oder nicht, aber ich hatte fünf Jahre lang alles auf einer Festplatte und ohne Partitionen.
| Stevie wrote: |
PS: Aber für 4,7 TByte bräuchtest du doch mindestens 1024 gewöhnliche DVD-Rohlinge?!  |
Hm... Wenn du das sagst, dann wird das schon stimmen. Ich habe nur das wiedergegeben was mir gestern gesagt wurde.  |
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Maestro
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4.7 GB * 100 Rohlinge = 470 GB ... Stevie hat Recht.
MfG
Maestro |
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Pjack
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| Stevie wrote: |
| Die Härte des Material ist ja nicht der entscheidene Faktor, sondern die Entmagnetisierung der Platten, sei es intrisisch oder durch kleinste magnetische Umwelteinflüsse. |
Und genau das nennt man magnetische Härte, das hat nichts damit zu tun, was der Laie als hart oder weich bezeichnen würde, sondern eben wie lang ein Stoff, der einmal magnetisiert wurde auch magnetisch beliebt.
Wobei ich einem Platter da aber mehr magnetische Härte zutraue als einem Magnetband... |
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Senga
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Ich vertrau auch auf die Langlebigkeit meiner Festplatten. Ich hab mehrere und das einzige was ich ab und zu sichere, bzw. doppelt vorhalte das sind wichtige Dokumente/Schriftstücke und meine Emails. Und die bringes nichtmal auf 1 GB.
Alles andere ist mir nicht wirklich sooo lebenswichtig, dass ich weinen würd, wenn die Platte kaputt geht. Gut vielleicht die eigenen Digital-Photos, die hab ich auch noch meistens doppelt, sind schon ein paar Gig mehr aber das passt alles noch auf handelsübliche Durchschnitts-Platten.
DVD bzw. CD brennen hab ich lange schon aufgegeben. Viel zu unsicher das Medium. Mach ich immer nur für kurzfristigen Bedarf. Filme oder Serien, die ich schau, schmeiße ich nach dem gucken eh wieder weg. Weiß ja nicht was ich damit soll. |
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